Berger-Studie bescheinigt Europas Wirtschaft gute Zukunft

Foto: via dts Nachrichtenagentur
Die Unternehmensberatung Roland Berger räumt Europa Chancen ein, in relevanten Wachstumsbranchen eine führende Position behaupten oder ausbauen zu können – auch gegen die scheinbar übermächtige Konkurrenz von Firmen aus den USA und China. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf die Studie „The 2040 Technology Gameplan“.
Am besten seien die Aussichten dort, wo Europa schon heute führend in Forschung und Hardware sei. Dazu zählen demnach lokale Stromnetze (Microgrids), Quantentechnologien, Medizintechnik und CO2-Abscheidung (Carbon Capture). Dort sei globale Marktführerschaft realistisch, wenn die Lücken in der Finanzierung und Kommerzialisierung geschlossen werden, heißt es in der Studie.
Die Studie hat 30 Technologietrends identifiziert, die für die Weltwirtschaft die nächsten Wachstumsimpulse liefern sollen. Davon seien 14 Schlüsseltechnologien mit einem Umsatzvolumen von rund 16 Billionen Euro besonders relevant für die Industrie. Europa habe gute Aussichten, bis 2040 rund 20 Prozent des globalen industriellen Marktpotenzials der 14 Toptrends zu bedienen; das wären rund drei Billionen Euro.
Notwendig sei neben besseren Bedingungen für Finanzierung und Marktreife auch, dass der Kontinent außereuropäische Unternehmen dazu bewege, Produktions- oder Entwicklungsaktivitäten hier anzusiedeln. So könne er immerhin sicherstellen, dass ein Teil des Wertschöpfungsprozesses auf dem Kontinent stattfindet.
NachrichtenMerz telefoniert mit indischem Premierminister
NachrichtenHamburg fordert neue Richtlinien für Drogenkonsumräume
NachrichtenHessen gegen mehr Landerechte für Golf-Airlines
NachrichtenHistoriker Van Reybrouck: „Verfahren der Demokratie“ überprüfen
NiedersachsenZwei Verletzte nach Unfall mit Rettungswagen in Bad Münder-Nettelrede
NachrichtenLänder verstärken Schutz kritischer Infrastruktur

