US-Börsen lassen nach – Powell schließt Leitzinserhöhungen nicht aus

Wallstreet, über dts Nachrichtenagentur

New York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Donnerstag nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 33.414 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 4.278 Punkten 0,9 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 13.186 Punkten 1,0 Prozent schwächer. Anleger erhofften sich von der Rede des Chefs der US-Zentralbank Federal Reserve, Jerome Powell, positive Signale. Tatsächlich zeigte Powell die Möglichkeit einer ausbleibenden Leitzinserhöhung für November auf. Zugleich verwies er allerdings auch auf die Möglichkeit einer weiteren „bedeutenden Straffung“ in der Zukunft, etwa bei weiteren Anzeichen für ein anhaltend über dem Trend liegendes Wachstum oder dafür, dass die Anspannung auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr nachlässt.

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Die Inflation sei immer noch zu hoch. Unterdessen tendierte die europäische Gemeinschaftswährung am Donnerstagabend stärker. Ein Euro kostete 1,0584 US-Dollar (+0,46 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9448 Euro zu haben. Der Goldpreis zeigte sich deutlich stärker, am Abend wurden für eine Feinunze 1.975,05 US-Dollar gezahlt (+1,37 Prozent).

Das entspricht einem Preis von 60,00 Euro pro Gramm. Der Ölpreis stieg ebenfalls kräftig: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 93,33 US-Dollar, das waren 2,0 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: Wallstreet, über dts Nachrichtenagentur

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