Polizei schießt auf sich selbst verletzenden Mann in Berlin-Wedding
In Berlin-Wedding hat die Polizei in der Nacht zu Dienstag auf einen Mann geschossen, der sich mit einem Messer selbst verletzt haben soll. Ein Zeuge hatte die Beamten zu einem Mehrfamilienhaus gerufen, wo der 40-Jährige gegen 23.45 Uhr mit einem Messer hantiert haben soll, wie die Behörden mitteilten.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, hielt der Mann das Messer laut Polizeiangaben weiter in der Hand und fügte sich damit Verletzungen zu. Nach mehrmaliger Aufforderung, das Messer zu fallen lassen, und nach Androhung des Schusswaffengebrauchs schossen die Beamten mehrfach auf die Beine des Mannes.
Der Verletzte wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wo er intensivmedizinisch behandelt wird. Die Ermittlungen hat eine Mordkommission übernommen, wie es bei Schusswaffengebrauch durch Polizeibeamte üblich ist.
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur
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2 Comments
W. Lorenzen-Pranger
8. Juli 2025 @ 16.17
Ahh, jemand verletzt sich selbst – und Polizisten demonstrieren, daß sie das viel besser können. Willkommen im Irrenhaus Deutschland.
Markus
8. Juli 2025 @ 14.23
Das ist halt das Gewaltmonopol – sich selbst verletzen ist böse, und verboten, wenn schon muss man von den Schergen verletzt oder getötet werden. Denn nur dann ist alles nach Vorschrift gelaufen und die Welt wieder in Ordnung. Nicht.