Hochschulausgaben deutlich gestiegen
Im Jahr 2024 haben die öffentlichen, kirchlichen und privaten Hochschulen in Deutschland insgesamt 79,2 Milliarden Euro für Lehre, Forschung und Krankenbehandlung ausgegeben.Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mitteilte, stiegen die Ausgaben damit gegenüber 2023 um rund fünf Prozent. Mit 44,6 Milliarden Euro waren die Personalausgaben mit einem Anteil von …
Studie: Iran-Krieg drückt auf Verbraucherstimmung
Der Iran-Krieg belastet die Verbraucherstimmung. Der von der GfK ermittelte Konsumklima-Indikator sinkt für April auf -28,0 Punkte und liegt damit nochmals unter dem Vormonatswert (revidiert -24,8 Punkte), wie das Institut am Donnerstag mitteilt.Während bei der Anschaffungsneigung und der Sparneigung in diesem Monat noch keine starken Effekte zu erkennen seien, trübten …
Stimmung in deutscher Exportwirtschaft verschlechtert
Die Stimmung in der deutschen Exportwirtschaft hat sich verschlechtert.Die Ifo-Exporterwartungen sanken im März auf -0,9 Punkte, nach +2,7 Punkten im Februar. „Der Krieg im Iran hat die Unsicherheit unter den Exporteuren merklich erhöht“, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfragen. „Viele Unternehmen befürchten eine sinkende Nachfrage in wichtigen Absatzmärkten.“Einen deutlichen Schub …
Wüst lobt Klingbeils Reformrede
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Reformrede von SPD-Chef Lars Klingbeil bei der Bertelsmann-Stiftung gelobt. „Die Vorschläge von SPD-Bundesfinanzminister Klingbeil sind eine gute Grundlage für Gespräche über notwendige grundlegende Veränderungen in Deutschland“, sagte der CDU-Politiker dem „Stern“. Wüst warnte auch seine eigene Partei davor, die Ideen des SPD-Vorsitzenden gleich …
Bundeswehrverband warnt vor Abschreckungslücken durch Iran-Krieg
Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes, André Wüstner, hat angesichts der Fokussierung der USA und anderer Staaten auf den Iran-Krieg vor Abschreckungslücken in der Nato gegenüber Russlands gewarnt. „Wir dürfen uns nicht weiterhin einseitig auf den Krieg der USA und Israels gegen den Iran fokussieren“, sagte Wüstner der „Rheinischen Post“. „Denn …
CDU will Verbrenner-Aus noch stärker aufweichen
Führende Unionspolitiker wollen die von der EU geplanten Einschränkungen für Autos mit Verbrennungsmotoren weiter lockern. Sowohl in der Bundesregierung als auch im EU-Parlament gibt es den Vorschlag, das sogenannte Verbrenner-Aus noch weiter aufzuweichen, wie das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Regierungs- und Parlamentskreise berichtet.Die EU-Kommission hatte eine Lockerung der Abgasvorschriften ab …
Grüne wollen Aufbau eines europäischen Geheimdienstverbunds
Der Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz hat sich angesichts der angespannten Sicherheitslage für eine engere Kooperation europäischer Nachrichtendienste ausgesprochen.„Wir müssen uns europäisch sehr viel enger abstimmen, vernetzen und austauschen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Geheimdienste-Kontrollgremiums des Bundestags dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe). „Eine überwiegend nationalstaatliche Perspektive, ein viel zu dogmatisches Silodenken und eine …
Middelberg hinterfragt unbegrenzte Schulden für Verteidigung
Unionsfraktionsvize Mathias Middelberg (CDU) fordert, die Schuldenausnahme für Verteidigungsausgaben perspektivisch wieder abzuschaffen.„Im Moment sind Ausgaben für Verteidigung und Sicherheit grenzenlos erlaubt. Da ist kein Deckel drauf. Das kann auf Dauer so nicht bleiben“, sagte er dem Nachrichtenmagazin Focus. „Aufwendungen für Verteidigung sind keine außerordentlichen, sondern reguläre Staatsausgaben. Die müssen, wenn …
Baugewerkschaft erwartet neuen Wohnungsbau-Tiefpunkt
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) erwartet einen neuen Tiefpunkt beim Wohnungsneubau.„Die Zahl neu gebauter Wohnungen wird auf unter 200.000 sinken“, sagte IG BAU-Chef Robert Feiger dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgabe). „Das ist nicht einmal mehr die Hälfte von dem, was mindestens gebaut werden müsste. Damit wird eine rote Linie gerissen.“ Feiger …
Mineralölverband fürchtet Versorgungsprobleme bei langem Krieg
Der Wirtschaftsverband Fuels und Energie sieht aktuell noch keine Lieferengpässe beim Sprit, fürchtet aber Versorgungsprobleme bei einem langen Iran-Krieg.„Aktuell drohen keine Lieferengpässe bei Benzin, Diesel oder Heizöl in Europa und damit auch nicht in Deutschland“, sagte der Sprecher des Verbands der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). „Sollte sich die Blockade der Straße …
