Neue CDU-Generalsekretärin will auf Basis zugehen

CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann will sich mit einer neuen Strategie gegen den Vertrauensverlust an der Parteibasis und in der Bevölkerung stemmen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann will sich mit einer neuen Strategie gegen den Vertrauensverlust an der Parteibasis und in der Bevölkerung stemmen. „Jetzt geht es darum, Vertrauen mit Ernsthaftigkeit und Ehrlichkeit zurückzugewinnen“, sagte Hoppermann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben). „Dazu muss man das Ohr bei der Partei haben und gemeinsam abgestimmt kommunizieren. Auch in der Bevölkerung gibt es einen starken Wunsch nach Ernsthaftigkeit und Glaubwürdigkeit.“

Sie wolle die Partei zudem wieder stärker in Richtung der Basis öffnen. „Ich werde daher die Kreisvorsitzenden-Konferenzen noch in diesem Jahr wieder einführen.“ Sie wolle vor Ort bei den Mitgliedern und Ehrenamtlichen sein und sich stark in den anstehenden Landtagswahlkämpfen einbringen.

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Hoppermann sieht sich gut gerüstet für die neue Aufgabe: „Ich kann auch Attacke. Und ich werde gegenüber dem politischen Gegner auch deutlich sein.“ Die Leute aber wünschten sich etwas anderes: Sie wollten, dass die verantwortlichen Politiker merkten, was wirklich los sei im Alltag. „Ich habe 20 Jahre lang Kommunalpolitik gemacht. Da geht es um sehr konkrete Sachen: Wie machen wir den Schulweg sicher? Wie erhalten wir den Wochenmarkt? Nochmal: Man muss das Ohr bei den Leuten haben.“

Hoppermann verteidigte zudem den in Teilen der Partei umstrittenen Stil des Bundeskanzlers: Merz kommuniziere anders als sein Vorgänger Olaf Scholz „direkt und authentisch“. Im persönlichen Kontakt sei er sehr aufmerksam, höre intensiv zu und interessiere sich für sein Gegenüber. Merz sei ein „sehr empathischer Mensch“, der auch mitleide, wenn etwas Schreckliches passiert sei, wie etwa der islamistische Anschlag auf den CSD in Berlin.

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