Länder wollen sich bei Regeln an Schulen nicht reinreden lassen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesländer wollen sich bei möglichen Corona-Regeln an den Schulen nicht mehr aus dem Kanzleramt reinreden lassen. „An der Stelle gibt es wenig Verhandlungsspielraum“, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) am Dienstag, der derzeit auch Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz ist und eine Beschlussvorlage vorbereitet hatte. Allen Ländern sei aber „auch bewusst, dass auch an der Schule was passieren muss“, sagte Müller.
Am Mittwoch konferieren die Länder mit dem Bundeskanzleramt. Bereits letzten Montag war die Kanzlerin mit der Forderung nach einer Halbierung der Schulklassengröße bei den Ländern abgeblitzt. Andere Themen sollen am Mittwoch aber durchaus verhandelbar sein, sagte Müller. Das in der Öffentlichkeit hitzig diskutierte Böllerverbot an Silvester sei maximal „fünf Minuten“ zwischen den Ländern besprochen worden, so Berlins Regierender. Einen Streit darüber habe es nicht gegeben.
Foto: Schule mit Corona-Hinweis, über dts Nachrichtenagentur
NachrichtenRobra lehnt Informationssperre für Sachsen-Anhalt ab
NachrichtenBeamtenbund warnt Sachsen-Anhalts künftige Regierung
NachrichtenBericht: Rund 20 Unions-Abgeordnete gegen Steuerpläne
NachrichtenUS-Börsen lassen nach – Eskalation im Iran-Krieg treibt Ölpreis
NiedersachsenMehr als 2.000 Menschen protestieren friedlich in Bleckede
NachrichtenSachsen-Anhalt: BSW will Gespräche mit AfD aufnehmen
