Krach verteidigt Aussage zu Sicherheitsgefühl in U-Bahn

Krach verteidigt Aussage zu Sicherheitsgefühl in U-Bahn

Foto: via dts Nachrichtenagentur

Der Spitzenkandidat der SPD für die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus, Steffen Krach, hat Kritik an seiner Darstellung des Sicherheitsgefühls in der Beliner U-Bahn zurückgewiesen.

Im Podcast „Jung & Naiv“ hatte Krach gesagt, er fühle sich in der U-Bahn persönlich sicher, aber er sei ja auch ein weißer, heterosexueller Mann. Der Comedian und Podcaster Felix Lobrecht warf Krach vor, er sei ‚weltfremd‘ und habe als zugereister Hannoveraner die Hauptstadt ohnehin ‚überhaupt nicht verstanden‘.

Anzeige

Im Nachrichtensender „Welt“ entgegnete Krach am Freitag: „Dann soll er gerne mal mit mir darüber reden. Er hat ja auch gesagt, ich wohne seit zehn Jahren in Berlin. Ich wohne seit rund 25 Jahren in Berlin. Von daher könnten wir darüber gerne nochmal sprechen. Und ich weiß jetzt nicht, wer von uns beiden mehr den öffentlichen Nahverkehr nutzt, ob ich oder er. Aber man muss es einfach ganz klar sagen: Frauen sind gefährdeter als Männer. Jüdinnen und Juden sind in vielen Teilen gefährdeter als andere. Auch teilweise in einigen Bezirken sind Muslime auch gefährdeter und queere Menschen sind auch gefährdet. Und ich finde, solche Wahrheiten – wir sagen doch immer, dass man auch die Wahrheiten mal auf den Tisch legen soll – die sollte man dann auch ganz klar kommunizieren. Und es gibt dazu auch Fakten. Ich spreche auch gerne mit Herrn Lobrecht darüber.“

Krach wundert sich insgesamt über die Kritik an seiner Darstellung des Sicherheitsgefühls in der Berliner U-Bahn. Andere Personen seien nun mal gefährdeter als er; dazu gebe es „klare Statistiken“, so Krach. „Und nur das habe ich in diesem Podcast gesagt. Dass sich jetzt der ein oder andere darüber aufregt, irritiert mich.“ Krach versprach aber, er würde sich als Bürgermeister um alle kümmern, „die hier in Berlin sich Sorgen machen um die Sicherheit – ob es im ÖPNV ist, ob es auf der Straße ist, in der Schule oder wo auch immer. Das ist meine Aufgabe und ich habe ganz klar gesagt, ich stehe als Regierender Bürgermeister auch dazu, dass wir in den nächsten Jahren die Sicherheit weiter erhöhen müssen.“

Mehr aus diesem Ressort
NachrichtenEU-Asylanträge sinken um fast ein ViertelNachrichtenHalbvolle Gasspeicher: Linke will 150 Euro EnergiekrisengeldNachrichtenSchneider ruft Länder zu Investitionen in Wasserinfrastruktur auf
StartseiteKommentieren
Weitere Artikel
BremenFeuer in Bremer Entsorgungsbetrieb beschäftigt Feuerwehr stundenlangNachrichtenWolf warnt BSW vor Unterstützung der AfD in Sachsen-AnhaltNachrichtenRhein will Ausschussposten im Bundestag für AfDNachrichtenHessens Ministerpräsident fordert Tankrabatt bis 2027NachrichtenRhein will stärkere konservative Ausrichtung der CDUNachrichtenKinderrechtsorganisationen warnen vor KI-Risiken für Kinder

Anzeige

StellenmarktJobs in OldenburgAktuelle Stellenangebote aus Oldenburg und der Region.LokalesNachrichten aus OldenburgAlle Meldungen aus der Stadt auf einen Blick.Immer informiertWhatsApp-KanalDie wichtigsten Nachrichten direkt aufs Handy.MenschenOldenburger/in des MonatsJeden Monat ein besonderes Gesicht der Stadt.
Im FokusTopthemenKommunalwahl 2026UOdMVerkehrFilmfest
Social MediaFolge unsFacebookInstagramYouTubeTikTok