Klingbeil „irritiert“ von Klöckners Medienvergleich
SPD-Chef Lars Klingbeil hat sich verwundert über Äußerungen von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) gezeigt.
„Ich habe Julia Klöckner gewählt. Aber ich muss schon sagen, dass ich über manches irritiert bin: etwa ‚Nius‘ und die ‚taz‘ in einen Topf zu werfen“, sagte der Vizekanzler den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass Wolfgang Schäuble so etwas gemacht hätte.“ Schäuble war einer der Vorgänger Klöckners an der Spitze des Parlaments.
Klöckner hatte auf dem Firmengelände des Unternehmers Frank Gotthardt am Sommerfest der CDU in Koblenz teilgenommen. Gotthardt finanziert unter anderem das rechtspopulistische Onlinemedium „Nius“. Klöckner verglich es Berichten zufolge in ihrer Rede mit der linksliberalen Tageszeitung „taz“. Auf die Nachfrage, ob er Klöckner nochmal wählen würde, sagte Klingbeil: „Ich habe einige Fragen, die ich Julia Klöckner aber lieber demnächst in einem Gespräch mal selbst stelle.“
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur
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1 Comment
W. Lorenzen-Pranger
23. August 2025 @ 10.47
Was will man von einer Frau erwarten, deren Karrierehöhepunkt der Titel einer „Schönheitskönigin“ war. Na ja, sie mag.dem Schönheitsideal der 50-er Jahre entsprochen haben, Hungerhaken waren damals eher „out“.
Was so jemand allerdings im Bundestag zu suchen hat, weiß wohl nur die Partei eines einstmals niederrangigen Mitarbeiters von BlackRock. „Oben“ kann sich jedenfalls auch den wohl kaum jemand vorstellen.