Gesundheitsministerium hält Masken-Bericht für fehlerhaft
Das CDU-geführte Bundesgesundheitsministerium hält den bisher unveröffentlichten Bericht von Sonderermittlerin Margaretha Sudhof zur Maskenbeschaffung durch den damaligen Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) während der Corona-Pandemie für fehlerhaft. In dem Bericht würden „teilweise Tatsachen vorgetragen, die durch Quellen nicht untermauert sind“, berichtet die „Rheinische Post“ (Mittwochausgabe) unter Berufung auf eine Einschätzung des Ministeriums für den Haushaltausschuss des Bundestages. „Nur vereinzelt konnten Quellen rekonstruiert werden“, heißt es in dem Papier, über das die Zeitung berichtet.
„Die Entscheidung für eine Beschaffung durch das BMG war in der damaligen Ausnahmesituation sachgerecht“, so das Ministerium weiter. Eine Überbeschaffung habe seinerzeit nicht vorgelegen. Auch erfolgte das Handeln des Bundes und damit auch des Ministeriums „auf der Grundlage von Beschlüssen der Bundesregierung, ihres Krisenstabs, des Beschaffungsstabs sowie von Ministerpräsidenten- und Gesundheitsminister-Konferenz“. Zur Bewältigung der Beschaffung habe zudem kurzfristig auf Logistikunternehmen zurückgegriffen werden müssen. Das Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb sei in der damaligen Ausnahmesituation sachgerecht gewesen, so das Ressort von Spahns Parteifreundin und Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU).
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur
BremenFeuer in Bremer Entsorgungsbetrieb beschäftigt Feuerwehr stundenlang
NachrichtenWolf warnt BSW vor Unterstützung der AfD in Sachsen-Anhalt
NachrichtenRhein will Ausschussposten im Bundestag für AfD
NachrichtenHessens Ministerpräsident fordert Tankrabatt bis 2027
NachrichtenRhein will stärkere konservative Ausrichtung der CDU
NachrichtenKinderrechtsorganisationen warnen vor KI-Risiken für Kinder

1 Comment
W. Lorenzen-Pranger
24. Juni 2025 @ 17.29
…und überhaupt, ist doch geschwärzt und sowieso geheim. Fällt auf sowas im ernst noch jemand rein? Ach ja – CDU-Wâhler…