Generalbundesanwalt ermittelt im Fall Nord Stream gegen „Unbekannt“

Generalbundesanwalt, über dts Nachrichtenagentur

Karlsruhe (dts Nachrichtenagentur) – Die Generalbundesanwaltschaft hat wegen der Attacken auf drei Röhren der Nord-Stream-Pipelines 1 und 2 in der Ostsee ein Ermittlungsverfahren gegen „Unbekannt“ eröffnet. Seit dem heutigen Montag ermittelt die Karlsruhe Behörde wegen des Verdachts der vorsätzlichen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion sowie der verfassungsfeindlichen Sabotage, wie unter anderem der „Spiegel“ berichtet.

Ein Sprecher der Behörden bestätigte die Einleitung des Verfahrens demnach auf Nachfrage. Die Entscheidung macht den Weg für deutsche Fahnder der Bundespolizei und des Bundeskriminalamts frei, in dem spektakulären Fall selbst Beweise zu sichern und sich einer internationalen Ermittlungsgruppe anzuschließen. Bereits am Freitag machte sich ein Spezialschiff der Bundeswehr mit Bundespolizisten auf den Weg zu den Tatorten, um dort mit einer Sea-Cat-Unterwassserdrohne Beweise zu sammeln. In Karlsruhe hieß es, es lägen mittlerweile zureichende tatsächliche Anhaltspunkte vor, dass die Gaspipelines gezielt mit mehreren Detonationen beschädigt worden seien.

Anzeige

Da dies ein schwerer gewalttätiger Angriff auf die Energie-Versorgung Deutschland sei und die äußere und innere Sicherheit beeinträchtigen könne, ergebe sich die für ein Ermittlungsverfahren erforderliche besondere Bedeutung des Falles.

Foto: Generalbundesanwalt, über dts Nachrichtenagentur

Mehr aus diesem Ressort
NachrichtenAlbanien lehnt weitere Rückkehrzentren für EU-Staaten abNachrichtenSicherheitsbehörden erwarten mehr russische SabotageakteNachrichtenBDI drängt Bundesregierung zu Kurswechsel beim Verbrenner-Aus
StartseiteKommentieren
Weitere Artikel
BremenWetterbericht für Niedersachsen/Bremen (02.10.2026)NachrichtenBDI drängt Bundesregierung zu Kurswechsel beim Verbrenner-AusBremenBovenschulte: AfD kann keinen Nationalstolz reklamierenBremenBovenschulte: AfD kann keinen Nationalstolz reklamierenNiedersachsenBDI drängt Regierung zur Umsetzung von ReformenNiedersachsenBDI drängt Regierung zur Umsetzung von Reformen

Anzeige

StellenmarktJobs in OldenburgAktuelle Stellenangebote aus Oldenburg und der Region.LokalesNachrichten aus OldenburgAlle Meldungen aus der Stadt auf einen Blick.Immer informiertWhatsApp-KanalDie wichtigsten Nachrichten direkt aufs Handy.MenschenOldenburger/in des MonatsJeden Monat ein besonderes Gesicht der Stadt.
Im FokusTopthemenKommunalwahl 2026UOdMVerkehrFilmfest
Social MediaFolge unsFacebookInstagramYouTubeTikTok