Frauen-Union für weitgehende Abschaffung von Minijobs
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Frauen-Union der CDU fordert als Konsequenz aus den Härten für Minijobber in der Coronakrise die weitgehende Abschaffung dieses Beschäftigungsmodells – außer für Schüler, Studenten und Rentner. In Krisenzeiten fielen Minijobs zuerst weg, heißt es in einem Beschlusspapier des Vorstands der 155.000 Mitglieder zählenden Frauen-Union, über das die „Rheinische Post“ berichtet. Gegen diesen Verdienstausfall gebe es keine Absicherung.
Kurzarbeitergeld bekomme nur, wer in die Arbeitslosenversicherung einzahle – das treffe auf Minijobber nicht zu. Und es seien überwiegend Frauen, die ausschließlich in einem Minijob beschäftigt seien. „Die sozialversicherungsrechtlichen Sonderregelungen für auf Dauer angelegte Minijobs müssen entfallen. Das trägt auch zu einer eigenständigen Altersvorsorge bei. Ausnahmen sollen nur für Schüler, Studenten und Rentner weiter möglich sein“, heißt es in dem Elf-Punkte-Papier unter der Überschrift „Lessons learned“. Die Frauen-Union schreibt weiter: „Minijobs sind nicht geeignet, um dauerhaft den Lebensunterhalt zu sichern oder die eigene Rente aufzubauen.“
Foto: Bedienung in einem Café, über dts Nachrichtenagentur
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