Dax am Mittag weiter im Minus – Symrise gefragt

Der Dax hat am Donnerstag nach einem schwachen Start bis zum Mittag einen Großteil seiner Verluste wieder abgebaut.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

Der Dax hat am Donnerstag nach einem schwachen Start bis zum Mittag einen Großteil seiner Verluste wieder abgebaut. Gegen 12.30 Uhr wurde der Index mit rund 25.447 Punkten berechnet, dies entspricht einem Minus von 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Symrise, Infineon und Siemens, am Ende Scout 24, Rheinmetall und Adidas.

„Die Marktteilnehmer fokussieren sich nach der US-Notenbanksitzung wieder verstärkt auf die Berichtssaison und finden einige Kaufgründe, um bei vereinzelten Aktien zu zugreifen“, kommentierte Andreas Lipkow, Marktanalyst von CMC Markets. „Auch wenn sich die Quartalszahlen am Donnerstag stark in sehr guten und extrem schlechten aufteilen lassen, überwiegt der positive Grundton und färbt das Gesamtsentiment wieder heller ein.“

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Adidas komme am Donnerstag nach guten Zahlen und angehobenen Prognosen stark unter die Räder und bilde mit Abstand das Schlusslicht im Dax 40, so Lipkow. „Höhere Kosten durch Marketing rund um die Fussball-WM und der verstärkte Fokus auf den Einzelhandel haben das Ergebnis erheblich belastet und sorgen für Verstimmung bei den Investoren. Es fehlen zudem weitere wichtige absehbare Impulse durch sportliche Grossereignisse, so dass die Kursphantasien vorerts aus den Aktien entweichen.“

Die Aktien von Symrise profitierten hingegen von guten makellosen Quartalszahlen und die Aktien von Infineon von einer Renassance der Halbleitertitel bei den Marktteilnehmern. „Stützend wirken zusätzlich die etwas besser als erwarten Daten zum deutschen Bruttoinlandsprodukt. So konnte das BIP im zweiten Quartal um 0,4 Prozent zulegen und schlug die Erwartungen der Analysten von 0,1 Prozent“, erklärte der Analyst. „Das zarte Konjumkturpflänzchen scheint weiter Wurzeln schlagen zu können.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagnachmittag etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1473 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8716 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 90,98 US-Dollar, das waren 24 Cent oder 0,3 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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