Ausstellung

„World Press Photo 17“: Ausstellung wird eröffnet

Der Fotograf Francis Pérez, Träger des World Press Photo Awards in der Kategorie Naturfoto, wird als Ehrengast der Ausstellung an der Eröffnung in Oldenburg teilnehmen.

Der Fotograf Francis Pérez, Träger des World Press Photo Awards in der Kategorie Naturfoto, wird als Ehrengast der Ausstellung an der Eröffnung teilnehmen.
Foto: arphoto@gmail.com

Oldenburg (am/pm) Bereits zum dritten Mal wird die Fotoausstellung „World Press Photo“ in Oldenburg gezeigt. Am Samstag, 17. Februar, 10 Uhr findet die offizielle Eröffnung der diesjährigen Ausstellung im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte (Oldenburger Schloss) statt. Bis zum 11. März sind die weltbesten Fotos im Oldenburger Schloss zu sehen. Hier noch einmal die wichtigsten Informationen zusammengefasst.

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Eröffnung

An der Eröffnung nimmt der Fotograf Francis Pérez, der Ehrengast der Ausstellung und Träger des World Press Photo Awards in der Kategorie Naturfoto, teil. Als zweiter Preisträger wird der in Deutschland geborene, nun aber in Lateinamerika lebende Fotograf Peter Bauza, erwartet. Er wurde beim Wettbewerb 2017 in der Kategorie Alltagsgeschichte mit seiner Serie über „Copacabana Palace“, ein nie fertiggestelltes Wohnprojekt in Rio de Janeiro, ausgezeichnet.

Rahmenprogramm

Sonntag, 18. Februar, 11 Uhr: „Das Comeback der Polaroids“
Bei der Sonntagsmatinee mit dem Fotografen Thorsten Finner aus Rotenburg (Wümme) in der Buchhandlung Isensee wird erzählen, was ihn an der Sofortbildkamera fasziniert. Für Besucher gibt es Kaffee und Croissant.

Dienstag, 20. Februar, 19 Uhr: „Die Grausamkeit der Geste – Wie weit darf Pressefotografie gehen?“
Es diskutieren im NWZ-Pressehaus: Theaterintendant Christian Firmbach, NWZ-Chefredakteur Lars Reckermann, Museumsdirektor Prof. Dr. Rainer Stamm und Medienwissenschaftlerin Dr. Kerstin Brandes. Da die Kapazität begrenzt ist, sollten sich Interessierte dort vorher unbedingt eine der kostenlosen Platzkarten abholen.

Mittwoch, 21. Februar, 16 Uhr: „Digital Storytelling – Was ist das?“
Der Bildjournalist Christian Ahlers berichtet, wie sich Texte, Fotos, Videos und Animationen zu Geschichten verbinden lassen. Der Vortrag findet im Schloss statt.

Donnerstag, 22. Februar, 19 Uhr: „Der Krieg im Bild“
In seinem Vortrag im Oldenburgischen Staatstheater gibt der ehemalige Kriegsfotograf Christoph Bangert Einblicke in seine Tätigkeit. Den Fokus richtet er auf die Aufnahmen, die er in seinen beiden Büchern „War Porn“ und „Hello Camel“ veröffentlicht hat. Eintrittskarten gibt es zum Preis von 6 Euro im Vorverkauf an der Theaterkasse (4 Euro ermäßigt).

Sonntag, 25. Februar, 11 Uhr: „Bühnenbilder“
Die Theaterfotografen Jörg Landsberg und Stephan Walzl berichten von ihren Erfahrungen vor und hinter den Kulissen. Für Besucher gibt es Kaffee und Croissant. Die Sonntagsmatinee findet in der Buchhandlung Isensee statt.

Montag, 26. Februar, 18.30 Uhr: Film „Ostkreuz“
Ostkreuz ist die bekannteste und erfolgreichste Fotoagentur Deutschlands. Maik Reicherts Film beleuchtet sieben Fotografen und zeichnet in sorgfältigen Portraits ihre Passion, Bilder zu machen. Der Film wird im Cine k gezeigt.

Dienstag, 27. Februar, 19.30 Uhr: „Inside Y-Kollektiv“
Das „Y-Kollektiv“ ist ein Zusammenschluss junger, renommierter Journalisten, die in Web-Dokus über Themen ihrer Generation berichten – anspruchsvoll, investigativ, mit Haltung und oft außerhalb der Komfortzone. Initiator Dennis Leiffels berichtet im Edith Russ Haus für Medienkunst über seine Arbeits- und Herangehensweise.

Donnerstag, 1. März, 19.30 Uhr: „Future Cities“
Kinshasa, Lima, Yangon, Medellin und Addis Abeba – das sind für die niederländische Foto- und Videografin Yvonne Brandwijk fünf aufstrebende Städte. Mit der Journalistin Stephanie Bakker hat sie das Multimedia-Projekt „Future Cities“ erarbeitet und einen World Press Photo Award in der Rubrik „Digital Storytelling“ gewonnen. Ihr Vortrag im Saal der Oldenburgischen Landesbank, Gottorpstraße, zeigt, welche Chancen das Genre bietet.

Samstag, 3. März, 12 und 19.30 Uhr: „FotoSprint“
Wer mitmachen will, kommt um 12 Uhr in die „Flänzburch“, Friedensplatz 3. Dort erfahren alle Teilnehmenden das Motto, zu dem sie in der folgenden Stunde fotografieren sollen. Innerhalb von 60 Minuten muss genau eine Aufnahme davon beim Team vom FotoSprint eintreffen – per Email (worldpressphoto@mediavanti.de), per WeTransfer oder durch persönliche Übergabe auf einem USB-Stick. Ob das Smartphone oder eine hochwertige Kamera zum Einsatz kommen, spielt keine Rolle.

Nachmittags kommt eine Jury zusammen und wählt unter den eingereichten Aufnahmen die besten Zehn aus. Deren Fotografen stellen sich und ihre Bilder am Abend in der „Flänzburch“ vor. Das Publikum entscheidet dann über die Gewinner. Und bevor es zur Siegerehrung und Vergabe der Preise in einem Gesamtwert von 1500 Euro geht, wartet auf die Top 3 dann noch eine letzte kleine Überraschung. Weitere Informationen gibt es unter www.worldpressphoto-ol.de/fotosprint.

Sonntag, 4. März, 11 Uhr: „Ausgegrenzt und ausgestoßen“
Mit ihrer Reportrage über die Kinder europäischer Sextouristen auf den Philippinen gewannen die Hannoveraner Insa Hagemann und Stefan Finger den Wettbewerb um das „UNICEF Foto des Jahres“. Für Besucher gibt es Kaffee und Croissant. Die Sonntagsmatinee findet in der Buchhandlung Isensee statt.

Montag, 5. März, 18 Uhr: Film „Das Salz der Erde“
Wim Wenders‘ gefeierte Hommage an den brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado zieht die Zuschauer in ihren Bann und setzt dem Künstler und Menschen ein hinreißendes Denkmal. Vorführung im Cine k.

Samstag, 10. März, 18 bis 22 Uhr: Late Night Opening der Ausstellung

Samstag, 10. März, 22.30 Uhr: „No photos, please“
Am Abend vor dem letzten Ausstellungstag kommen Organisatoren, Fotografen, Sponsoren und Fans der World Press Photos in der „Umbaubar“ zusammen, um gemeinsam den Abschied von den Bildern zu feiern.

Sonntag, 11. März, 11 Uhr: „Auf der Spur der Haie“
2016 wurde der Fotograf und Meeresbiologe Tom Vierus mit dem Deutschen Preis für Wissenschaftsfotografie für die Dokumentation seiner Haiforschungen ausgezeichnet. Er berichtet von Begegnungen mit den Raubfischen in den Gewässern rund um die Fiji-Inseln. Für Besucher gibt es Kaffee und Croissant. Die Sonntagsmatinee findet in der Buchhandlung Isensee statt.

Schlosscafé wieder geöffnet

Wer nach dem Besuch der Ausstellung in Ruhe über das Gesehene nachdenken oder sprechen möchte, hat auch in diesem Jahr wieder Gelegenheit, das bei einem Kaffee oder Tee zu tun. Während der dreiwöchigen Ausstellungszeit hat das Café im Erdgeschoss des Schlosses jeweils freitags bis sonntags zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet.

Öffentliche Führungen

Samstag, 17. Februar: 13, 14 und 15 Uhr
Sonntag, 18. Februar: 11, 14 und 15 Uhr
Dienstag, 20. Februar: 16.30 Uhr „Fotografie & Inszenierung“
Mittwoch, 21. Februar: 12 Uhr
Donnerstag, 22. Februar: 16.30 Uhr
Freitag, 23. Februar: 16 Uhr
Samstag, 24. Februar: 12, 14 und 16 Uhr
Sonntag, 25. Februar: 12 und 15 Uhr
Mittwoch, 28. Februar: 13 Uhr
Donnerstag, 1. März: 16.30 Uhr
Freitag, 2. März: 16 Uhr
Samstag, 3. März: 12, 15 und 16 Uhr (englische Sprache)
Sonntag, 4. März: 11, 13, 14 und 16 Uhr
Dienstag, 6. März: 16.30 Uhr
Mittwoch, 7. März: 12 Uhr
Donnerstag, 8. März: 11 Uhr „Fotografie & Inszenierung“
Freitag, 9. März: 16 Uhr
Samstag, 10. März: 15, 18 und 20 Uhr
Sonntag, 11. März: 11, 14 und 16 Uhr

Jede Führung dauert etwa eine Stunde. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist immer an der Kasse im Erdgeschoss. Zuzüglich zum Eintritt fällt eine Gebühr von 3 Euro an.
Information und Anmeldung: Telefon 04 41 / 220 73 00 oder per E-Mail an info@landesmuseum-ol.de. Nach vorheriger Absprache sind auch Gruppenführungen durch die Ausstellung möglich.

Mehr Informationen zur Ausstellung gibt es unter www.worldpressphoto-oldenburg.de oder in den OOZ-Artikeln „Über Fotos ins Gespräch kommen“ und „World Press Photo präsentiert preisgekrönten Videojournalismus“.

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