Ausstellung

World Press Photo präsentiert preisgekrönten Videojournalismus

Die niederländische Foto- und Videografin Yvonne Brandwijk hat das Multimedia-Projekt Future Cities erarbeitet und wurde mit einem World Press Photo Multimedia Award ausgezeichnet.

Die niederländische Foto- und Videografin Yvonne Brandwijk hat das Multimedia-Projekt „Future Cities“ erarbeitet und wurde mit einem World Press Photo „Multimedia Award“ ausgezeichnet.
Foto: Yvonne Brandwijk

Oldenburg (zb/pm) Auch in diesem Jahr sind im Rahmen der World Press Photo-Ausstellung im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte auch preisgekrönte Multimedia-Produktionen zu sehen. So kommt mit Yvonne Brandweijk eine Gewinnerin des „Digital Storytelling Contests“ zu einem Vortrag nach Oldenburg.

Anzeige

Rentenlücke schließen

Die Art und Weise, wie journalistische Geschichten erzählt und produziert werden, hat sich durch digitale Technologien und das Internet in den vergangenen Jahren stark verändert. Die World Press Photo Foundation zeichnet deshalb neben den besten Pressefotos seit 2011 auch herausragende Beiträge im Bereich Videojournalismus und dokumentarisches Storytelling aus. Sie verbinden gekonnt Fotografie, Film, Text und Animation miteinander.

Lars Boering, Geschäftsführer der World Press Photo Foundation in Amsterdam, erkennt darin große Chancen: „Reporter und Geschichtenerzähler haben heute unglaubliche Möglichkeiten, zu forschen und innovativ zu arbeiten.“ Unter 282 Produktionen wählte eine Jury zwölf Beiträge des Jahres aus. Sie sind vom 17. Februar bis zum 11. März in einer Sonderschau der World Press Photo-Ausstellung zu sehen – Lang- und Kurzfilme sowie interaktive Beiträge, die den Betrachtern eine eigenständige Navigation ermöglichen.

Was geht, zeigt die niederländische Foto- und Videografin Yvonne Brandwijk. Mit der Journalistin Stephanie Bakker hat sie das Multimedia- Projekt „Future Cities“ erarbeitet und wurde mit einem World Press Photo Multimedia Award“ ausgezeichnet. Sie stellt darin fünf der faszinierendsten aufstrebenden Städte der Welt vor: Kinshasa, Lima, Yangon, Medellin und Addis Abeba. Yvonne Brandwijk wird am 1. März in Oldenburg zu Gast sein und im Veranstaltungssaal der Oldenburgischen Landesbank, Gottorpstraße 23-27, einen Einblick in ihre Arbeit geben und die Frage beantworten, warum immer mehr Fotografen zu „Digitalen Geschichtenerzählern“ werden.

Von der Arbeit des „Y-Kollektivs“ berichtet Dennis Leiffels am 27. Februar im Edith-Russ-Haus für Medienkunst. Das „Ykollektiv“ ist ein Zusammenschluss junger Filmjournalisten, die über Themen ihrer Generation berichten – anspruchsvoll, investigativ, mit Haltung und oft außerhalb der Komfortzone. Die Internet-Dokumentationen richten sich an Zuschauer ab Mitte 20. „Sie konsumieren Inhalte online, mobil und zeitlos – daran orientieren wir uns“, erklärt Dennis Leiffels.

Vorheriger Artikel

MTLA-Schule am Klinikum lädt zum Aktionstag ein

Nächster Artikel

„Total Sozial“ beschert Jugendlichen Klarheit