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Nobelpreisträgerin Machado lobt USA für Zugriff

via dts Nachrichtenagentur

Die im letzten Jahr mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete venezolanische Oppositionspolitikerin Maria Corina Machado hat die USA für ihren Zugriff in Venezuela gelobt.

„Nicolas Maduro muss sich nun internationaler Justiz für die grausamen Verbrechen verantworten, die er an Venezolanern und Bürgern vieler anderer Nationen begangen hat“, schrieb Machado in einer Erklärung, die sie am Samstagnachmittag veröffentlichte.

„Angesichts seiner Weigerung, eine Verhandlungslösung zu akzeptieren, hat die Regierung der Vereinigten Staaten ihr Versprechen, das Recht durchzusetzen, eingelöst.“

Weiter schreibt sie: „Wir werden die Ordnung wiederherstellen, die politischen Gefangenen befreien, ein außergewöhnliches Land aufbauen und unsere Kinder nach Hause bringen.“

Edmundo González, der bei der venezolanischen Präsidentschaftswahl im Juli 2024 gegen Maduro kandidiert und nach offiziellen Angaben verloren hatte und sich zuletzt in Spanien aufhielt, solle nun „unverzüglich sein verfassungsmäßiges Mandat annehmen und von allen Offizieren und Soldaten der Nationalen Streitkräfte als Oberbefehlshaber anerkannt werden“. Man sei bereit, das Mandat auszuüben „und die Macht zu übernehmen“, so Machado.

An die Venezolaner im Ausland gerichtet sagte sie: „Wir brauchen eure Unterstützung! Mobilisiert Regierungen und Bürger weltweit und bindet sie jetzt in den großen Prozess des Aufbaus des neuen Venezuela ein.“

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dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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2 Kommentare

  1. Markus
    3. Januar 2026 um 21.29 — Antworten

    Welches „Recht“ bitte? Das fragwürdige Recht des grössten Bullys, alle anderen zu schikanieren?

  2. W. Lorenzen-Pranger
    4. Januar 2026 um 13.27 — Antworten

    Maria Corina Machado, sie sind Nobelpreisträgerin und haben keine Argumente, mit denen sich eine Gegenbewegung im eigenen Land organisieren läßt? Sie brauchen einen Überfall mit, so Fachleute, extrem albernen vorgeschobenen Gründen um eine Diktatur langfristig los zu werden – und so den nächsten Ausbeuter ins Land zu holen?
    Na – ich weiß nicht ob sie damit glücklicher werden…

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