CDU-Arbeitnehmerführer kritisiert „Grünen-Bashing“
Der Chef des Arbeitnehmerflügels der CDU, Dennis Radtke, wendet sich gegen die Fundamentalkritik an den Grünen, die es in Teilen der Union gebe. „Ich halte nichts von Grünen-Bashing“, sagte Radtke der Wochenzeitung „Die Zeit“. „Es gibt gute Gründe, warum ich in der CDU und nicht bei den Grünen bin. Aber ich unterstelle den Grünen nicht, sie würden Deutschland bewusst Schaden zufügen wollen. Das will nur die AfD.“
Im Bundestagswahlkampf hatte sich vor allem der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) deutlich gegen die Grünen positioniert und eine Zusammenarbeit ausgeschlossen. Dass man in Sachfragen unterschiedliche Positionen habe, sei völlig normal, sagte Radtke, der Mitglied der konservativen Fraktion im Europäischen Parlament ist. „Am Ende geht es darum, ob es eine gemeinsame Basis gibt und eine gemeinsame Vorstellung davon, wo wir hinwollen. Und die gibt es.“
In seiner parlamentarischen Arbeit ziehe er vor allem eine Grenze nach rechtsaußen. „Dennis Radtke macht mit Rechtsaußen gar nichts. Und der gibt eher den Kommunisten noch irgendein Zückerchen, bevor der mit den Rechten irgendetwas durchsetzt.“
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dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur





2 Kommentare
Hat da etwa einer mal was gemerkt? Die Bundesregierung übernimmt habecksche Positionen zuhauf – und der, von jeder Bildung entfernteste – Söder geriert sich als Grünenfresser, als Gegner einer Partei, deren mehrheitlichen Mitgliedern er nicht das Wasser reichen kann. Auf welchem Rummelplatz so mancher Unionler so seine akademischen „Abschlüsse“ so geschossen hat fragt sich die Mehrheit doch schon längst.
CDA-Chef Dennis Radke ist ein top-Mann bei der CDU. Die Merz und Söder CDU/CSU kann am besten Hetzen, Spalten und beleidigen. Merz muß dringend seinen Ton ändern. Arbeiter und Rentner sind auch Wähler. Aber warum sollten sie die aktuelle Merz-CDU wählen ? Diese Truppe erweckt den Eindruck, dass sie eh nur noch was für Besserverdiener, Die Familienunternehmer, Millionäre und Milliardäre tut.