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Open Government: Oldenburg wird Modellkommune

Die Stadt Oldenburg gehört bundesweit zu neun Städten, Gemeinden und Landkreisen, die für Open Government-Projekte gefördert werden.

Die Stadt Oldenburg ist Modellkommune für Open Government.
Foto: Anja Michaeli

Oldenburg (am/pm) Die Stadt Oldenburg gehört bundesweit zu neun Städten, Gemeinden und Landkreisen, die vom Bundesinnenministerium für Open Government-Projekte gefördert werden. Die Modellkommunen werden für die Dauer von zwei Jahren für die Konzeptionierung und Umsetzung mit jeweils 50.000 Euro unterstützt. Mit einem Auftakttreffen aller Projektbeteiligten wurde kürzlich in Berlin der offizielle Startschuss gegeben.

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Im Februar hatte das Bundesinnenministerium gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Landkreistag sowie dem Deutschen Städte- und Gemeindebund das Pilotprojekt ausgeschrieben. Eine sechsköpfige Jury aus Vertretern der kommunalen Spitzenverbände, der Zivilgesellschaft und des Bundesinnenministeriums hat die Bewerbungen folgender Kommunen ausgezeichnet: Erfolgreich waren Köln, Bonn, Moers, Oldenburg, Merzenich, Tengen und Brandis sowie die Landkreise Saalekreis und Marburg-Biedenkopf. Bei der Auswahl spielte neben der Überzeugungskraft der Konzept-Idee auch eine Rolle, dass die Breite des Open Government-Spektrums weitgehend abgedeckt wird. „Ich freue mich, dass unser Konzept von der Jury so positiv bewertet wurde. Offenes Verwaltungshandeln ist für uns ein wichtiges Thema“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Als Modellkommune möchten wir unsere Vorreiterrolle bei der Bürgerbeteiligung fortführen und weiterentwickeln“, bekräftigt Krogmann.

„Die Ernennung zur Modellkommune Open Government bedeutet für die Stadt Oldenburg Ehre und Herausforderung zugleich“, sagt Volker Trautmann, Leiter des Amtes für Personal und Verwaltungsmanagement. „Wir wollen als Modellkommune daran mitwirken, die Arbeit der Verwaltung in den kommenden Jahren für die Öffentlichkeit noch transparenter zu machen und ein Baukastensystem entwickeln und erproben, das von möglichst vielen Kommunen umgesetzt werden kann.“

Die Modellvorhaben sollen aufzeigen, wie

  • Open Government auf kommunaler Ebene in der Verwaltung etabliert werden kann,
  • die Angebote von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen werden und
  • die Maßnahmen sowohl innovativ für das Gemeinwesen als auch wirtschaftlich für die Kommunen sein können.

Open Government

Open Government steht für eine neue, transparente und auf Zusammenarbeit ausgelegte Verwaltungskultur. Dabei geht es vor allem um ein bürgerfreundliches Verwaltungshandeln, bei dem Beteiligung und Partizipation, Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft und Nutzung moderner Informationstechnologie gut zusammenspielen. Mehr Informationen gibt es unter opengovpartnership.de.

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