Bremen erwartet an veranstaltungsreichem Samstag rund 70.000 Menschen

Bremen erwartet an veranstaltungsreichem Samstag rund 70.000 Menschen

Foto: via dts Nachrichtenagentur

Bremen steht am kommenden Samstag ein veranstaltungsreicher Tag bevor. An diesem Tag werden zum Christopher Street Day, zur ersten DFB-Pokal-Runde und zu einem Konzert auf der Bürgerweide insgesamt rund 70.000 Besucher erwartet, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Bereits ab 11 Uhr formieren sich die Gruppen und Wagen des CSD im Bereich Altenwall.

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Um 12 Uhr setzt sich der Demonstrationszug in Bewegung. Die Route führt über Osterdeich, Sielwall, Am Dobben, An der Weide, Bahnhofsplatz, Bürgermeister-Smidt-Straße und Obernstraße zurück in den Bereich Kunsthalle/Am Wall/Goetheplatz.

Während des Aufzugs werden die Straßen entlang der Strecke vorübergehend gesperrt. Auch im öffentlichen Nahverkehr kann es zeitweise zu Einschränkungen kommen.

Um 15.30 Uhr wird im Weserstadion die DFB-Pokal-Partie zwischen dem SV Hemelingen und Hannover 96 angepfiffen.

Da die Anreise der Fußballfans teilweise in die Zeit des CSD fällt, dürfte es besonders rund um das Viertel, den Osterdeich, die Innenstadt und das Weserstadion zeitweise sehr voll werden. Am Abend beginnt auf der Bürgerweide um 19.30 Uhr ein Konzert mit Vorband; der Einlass startet bereits um 17.30 Uhr.

Die Polizei bittet Konzertbesucher, die nicht mit der Bahn anreisen, den Hauptbahnhof nicht als Durchgang zu nutzen, um Wege für Bahnreisende freizuhalten.

Im Gustav-Deetjen-Tunnel ist vor allem nach dem Konzert mit starkem Fußgängerverkehr zu rechnen; der Tunnel kann dann in Richtung Bürgerweide für den Fahrzeugverkehr gesperrt werden, im Bedarfsfall auch der Straßenbahnverkehr. Verkehrsteilnehmer sollen die Anweisungen der Einsatzkräfte beachten und möglichst früh anreisen.

Die Polizei hat die Sicherheitslage im Blick.

Die jüngsten Ereignisse beim CSD in Berlin fließen in die Bewertung ein. Konkrete Hinweise auf eine Gefährdung der Veranstaltungen liegen derzeit nicht vor.

Wie im Vorjahr steht im Präventionszentrum Am Wall 195 geschultes Personal für eine queersensible Anzeigenerstattung bereit.

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