Politik

Peter Meiwald: Ein erster Eindruck

Auch Peter Meiwald hat seine ersten Eindrücke mitgeteilt. In der Wahlnacht stand erst um 3 Uhr fest, dass es in den Bundestag gehen würde.

Peter Meiwald.
Foto: Nikolai Wolff

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Oldenburg/Ammerland/Berlin/am – Auch der Westersteder Peter Meiwald von den Grünen hat seine ersten Eindrücke mitgeteilt. In der Wahlnacht stand erst um 3 Uhr morgens fest, dass er über seinen Landeslistenplatz als Abgeordneter in den Bundestag einziehen würde. Schon am nächsten Tag ging es in Richtung Berlin.

Enttäuscht über das Ergebnis der Grünen, aber erleichtert über das Mandat, erlebte Peter Meiwald eine erste spannende Berlin-Woche mit viel selbstkritischer Auseinandersetzung über den Wahlausgang für seine Partei. Die Grünen fragten sich, woran es lag, dass die Themen und ihr Programm nicht die Wählerstimmen erreicht haben – „Themen, die ich nach wie vor für richtig halte (Klimaschutz/Energiewende, Kampf gegen Massentierhaltung, soziale Gerechtigkeit durch Umverteilung statt blindem Wachstumsglaubens, Förderung von gerechteren Bildungschancen, Erhalt unserer Infrastruktur statt neuer sinnloser Autobahnprojekte, …), obwohl jedes dieser Themen gesellschaftliche Mehrheiten hinter sich hat“, so Meiwald.

Der Grünen-Politiker betont, dass er gute Erfahrungen als „Neuer“ in der Fraktion gemacht habe und der Umgang miteinander sehr wertschätzend sei – trotz der schwierigen Situation mit vielen Enttäuschungen. „Nun geht es mit viel Elan in die weitere Arbeit – die ersten Anfragen und Wünsche aus dem Wahlkreis liegen natürlich auch schon vor“, sagte Meiwald. Zurück in der Heimat schaute er sich am Wochenende den Kramermarktsumzug an und nahm an einer Kolping-Podiumsdiskussion in Friesoythe zum Thema „Menschenwürde in der Arbeitswelt“ teil.

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