Unionsfraktionsvize für mehr Eigenbeteiligung von Pflegepatienten
In der Diskussion um die Reform der gesetzlichen Pflegeversicherung spricht sich der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Albert Stegemann (CDU), für mehr Eigenverantwortung bei der Vorsorge und Eigenbeteiligung von Pflegepatienten aus. „Ein Erbenschutzprogramm auf Kosten der Allgemeinheit kann es nicht geben: Wer Vermögen besitzt, muss zunächst eigenes Vermögen einsetzen, auch das Eigenheim, bevor die Gemeinschaft zahlt“, sagte er der „Bild“.
Der CDU-Politiker hob die Notwendigkeit der privaten Vorsorge hervor. Wer vorsorge – mit privater Pflegezusatzversicherung, Aktiensparen oder Wohneigentum -, übernehme Verantwortung für den Pflegefall. Stegemann sprach sich für eine „grundlegende Pflegereform“ aus. Diese sei notwendig, „damit steigende Sozialbeiträge nicht Wachstum und Beschäftigung belasten und der Sozialstaat langfristig finanzierbar bleibt“.
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dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur





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Durchschnittlich 1.600€ Rente, stehen durchschnittlich 3.200€ Pflegeheimkosten gegenüber. Die wenigsten können sich das leisten und werden deshalb von Angehörigen versorgt. Die, die dann trotzdem am Ende ins Heim umziehen müssen, sind oft auf Sozialhilfe angewiesen. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass Eigenvermögen, auch eine eventuell vorhandene Immobilie zur Deckung der Kosten eingesetzt werden muss.
Das, was dieser CDUler labert, ist längst Realität. Vermutlich können sich die Damen und Herren in der Regierung mit ihrem fetten Gehalt von monatlich 12.000€ und entsprechend hohen Pensionen das Leben normaler Menschen nicht vorstellen. Ihren Freunden mit Beamtenstatus fehlt dieses Wissen ebenfalls. Sie erhalten doppelt so hohe Altersbezüge, wie Angestellte. Gegen diese Dummheit würde Information helfen. Falls das nicht möglich ist – einfach den Mund halten.