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Vom Rolli-Workshop bis zur „Party der Vielfalt“

Bettina Heeren (Autismustherapiezentrum Oldenburg), Dörthe Bührmann (Lokalsender oeins), Eva Brischke-Bau (Selam Lebenshilfe gGmbH), Alexander Hauer (OpusEinhundert), Gina Schumm (Mutik e.V.) und Peter Dresen (Fachstelle Inklusion) haben das Programm für die Inklusionswoche organisiert.

Bettina Heeren (Autismustherapiezentrum Oldenburg), Dörthe Bührmann (Lokalsender oeins), Eva Brischke-Bau (Selam Lebenshilfe gGmbH), Alexander Hauer (OpusEinhundert), Gina Schumm (Mutik e.V.) (von links) und (vorne) Peter Dresen (Fachstelle Inklusion) haben das Programm für die Inklusionswoche organisiert.
Foto: Stadt Oldenburg

Oldenburg (pm) Die 7. Oldenburger Inklusionswoche findet vom 5. bis zum 19. Mai statt. Sie nimmt Bezug auf den Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Das bunte Programm soll vor allem dazu dienen, Begegnungen zu ermöglichen und zu zeigen, dass Inklusion Spaß machen kann. Das bundesweite Motto „Inklusion von Anfang an“ wurde in Oldenburg um den Zusatz „… und bis zu(m) Ende“ erweitert und macht deutlich, dass Inklusion jeden Menschen betrifft.

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Ein erster Höhepunkt ist gleich zu Beginn das inklusive Tanztheaterstück „Karneval der Tiere“. Unter der künstlerischen Leitung und Umsetzung der Bremer Kulturagentur OpusEinhundert treffen sich 150 Beteiligte aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, um den „Karneval der Tiere“ des französischen Komponisten Camille Saint Saëns musikalisch, tänzerisch und schauspielerisch in Szene zu setzen. „Das Besondere hierbei ist“, so Alexander Hauer von OpusEinhundert, „dass so viele verschiedene Persönlichkeiten zusammenkommen. Die Jüngsten sind sechs Jahre, die Ältesten 76 Jahre. Das greift das Motto der Inklusionswoche in Oldenburg doch wunderbar auf.“ Premiere ist am Samstag, 5. Mai, um 18 Uhr in der BBS Wechloy. Weitere Aufführungen sind am Sonntag, 6. Mai, um 11 und um 18 Uhr, ebenfalls in der BBS Wechloy.

Die Stadt Oldenburg beteiligt sich als Partner im breiten „Aktionsbündnis 5. Mai – Bündnis zum Protesttag der Menschen mit Behinderung“ mit einigen Veranstaltungen: Am Dienstag, 8. Mai, haben Menschen in den Schlosshöfen ab 12 Uhr die Möglichkeit, einen Alterssimulationsanzug auszuprobieren. Der Oldenburger Senioren- und Pflegestützpunkt (SPN) möchte damit spielerisch und mit vielen Mitmachaktionen zeigen, wie sich Barrieren im Alltag anfühlen können. Zusätzlich stellt sich der SPN mit seinen Beratungstätigkeiten und den ehrenamtlichen Angeboten wie Seniorenbegleitung, Heimwerkerdienst und Wohnberatung vor.

Am Freitag, 11. Mai, gibt die Fachstelle Inklusion der Stadt Oldenburg zusammen mit dem Verein für Kinder e.V. in einem Rolli-Workshop Kindern der Grundschule Kreyenbrück einen Einblick, wie es sich anfühlt, im Rollstuhl zu sitzen. „Auf der einen Seite möchten wir zeigen, welche Hindernisse sich so auftun“, erklärt Peter Dresen von der Fachstelle Inklusion. „Andererseits ist mir persönlich aber auch wichtig, dass das Leben im Rollstuhl (auch) Spaß machen kann.“

Neben vielen weiteren Aktionen wird am Dienstag, 8. Mai, ab 20.15 Uhr, im Cine k der Kulturetage der Dokumentarfilm „Life, Animated“ über Autismus gezeigt. In der Kulturetage feiert zudem das zweitägige inklusive Festival „Is doch normal, ey“ am Montag und Dienstag, 7. und 8. Mai, seine bereits 21. Auflage.

Und auch in diesem Jahr wird es eine inklusive „Party der Vielfalt“ geben. Am Samstag, 12. Mai, findet ab 19 Uhr in der Oldenburger „Flänzburch“ ein Event der besonderen Art statt: An einem barrierefreien Ort mitten in Oldenburg gibt es die Gelegenheit zum Feiern, Tanzen und Spaßhaben. Freier Eintritt und gute Stimmung sind garantiert.

Mehr zur Oldenburger Inklusionswoche gibt es unter www.oldenburg.de/microsites/inklusion/oldenburger-inklusionswoche.html.

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