Film erinnert an Zwangsarbeit in Oldenburg

Kolonne von Zwangsarbeitern in Oldenburg.
Foto: Oldenburger Medienarchiv
Oldenburg (jvs/ki/pm) Im KinOLaden an der Wallstraße 24 läuft im Mai der Film „Verlorene Zeit“ von Farschid Zahedi. Er dokumentiert die Geschichte der Zwangsarbeit in Oldenburg während des Zweiten Weltkriegs. Der Film will einen Überblick über die Geschichte und die Situation ausländischer Zwangsarbeiter/innen in Oldenburg geben. Er richtet den Blick auf einen Teil der Stadtgeschichte, der lange wenig beachtet wurde.
Während des Zweiten Weltkriegs war Oldenburg nach Angaben der Veranstalter die zweitgrößte Garnisonsstadt des Deutschen Reiches. In der Stadt bestand ein Netz von mehr als 50 Lagern für ausländische Zwangsarbeiter/innen. „Verlorene Zeit“ ordnet diese Geschichte in die Befreiung Oldenburgs vom Faschismus ein und macht die Folgen der Zwangsarbeit sichtbar.
Anzeige
Gezeigt wird der Film am Mittwoch, 6. Mai, um 19.30 Uhr, am Freitag, 8. Mai, um 18 Uhr, und am Sonntag, 10. Mai, um 16 Uhr.
NachrichtenRamelow: Höcke und Wagenknecht passen zusammen
NachrichtenBundeswehr-Brigade in Litauen zu 60 Prozent besetzt
SportErste deutsche Gold-Medaillen bei Leichtathletik-EM in Birmingham
NachrichtenUS-Börsen freundlich – Sorge vor Zinserhöhung schwindet
NachrichtenBauernverband warnt vor Ernteausfällen
NiedersachsenGefahrstoffaustritt aus Güterzug in Celle
