Oldenburg

Oldenburger Grüne trauern um Thea Dückert

Dr. Thea Dückert

Dr. Thea Dückert
Foto: privat

Oldenburg (pm/am) Der Grünen-Stadtverband Oldenburg trauert um die frühere Bundes- und Landtagsabgeordnete Dr. Thea Dückert. Die langjährige Politikerin ist nach Angaben der Partei plötzlich gestorben. Sie prägte die Grünen über Jahrzehnte in Niedersachsen und im Bund.

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Der Stadtverband von Bündnis 90/Die Grünen hat den Tod seiner langjährigen Weggefährtin bekannt gegeben. Dückert wirkte mehr als drei Jahrzehnte in der Landes- und Bundespolitik. Sie gehörte dem Niedersächsischen Landtag und dem Deutschen Bundestag an. Die Partei würdigte ihren Einsatz für soziale Gerechtigkeit und die Rechte von Frauen. Ihr Tod treffe den Stadtverband „unfassbar hart“.

Seit 1985 gehörte Dückert den Grünen an. Von 1986 bis 1994 saß sie im Niedersächsischen Landtag und führte dort von 1990 bis 1994 die Fraktion. Anschließend übernahm sie 1994 und 1995 den Landesvorsitz der niedersächsischen Grünen. Für das Amt der Oldenburger Oberbürgermeisterin kandidierte sie 1996.

Arbeit im Bundestag

Von 1998 bis 2009 gehörte Dückert dem Deutschen Bundestag an. Dort arbeitete sie unter anderem als arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecherin, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Bundestagsfraktion.

Auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Parlament blieb sie politisch und gesellschaftlich aktiv. Sie gehörte dem Nationalen Normenkontrollrat an und übernahm Aufgaben in Aufsichts- und Verwaltungsräten.

Einsatz für Frauen in der Politik

Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit lag nach Angaben des Stadtverbands auf den Rechten von Frauen. Dückert setzte sich für eine stärkere Vertretung von Frauen in Parlamenten, Ämtern und Führungspositionen ein. In der Landtagsfraktion warb sie für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Mandat.

Als Mentorin und Diskussionspartnerin habe sie viele politisch engagierte Frauen unterstützt, erklärte der Stadtverband. „Wir werden Thea Dückert ein ehrendes Andenken bewahren“, teilten die Oldenburger Grünen mit.

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