Oldenburg

oeins-Kulturturm eingeweiht

An der Eröffnung nahmen neben Paul Michaelsen, Geschäftsführer oeins, Stadtbaurätin Gabriele Nießen, Oberbürgermeister Gerd Schwandner und Jürgen Müllender, 1. Vorsitzender Lokalsender Oldenburg e.V. auch Dr. Klaus-Jürgen Buchholz, Abteilungsleiter Bürgerrundfunk bei der Niedersächsischen Landesmedienanstalt, teil.

An der Eröffnung nahmen neben Paul Michaelsen, Geschäftsführer oeins, Stadtbaurätin Gabriele Nießen, Oberbürgermeister Gerd Schwandner und Jürgen Müllender, 1. Vorsitzender Lokalsender Oldenburg e.V. auch Dr. Klaus-Jürgen Buchholz, Abteilungsleiter Bürgerrundfunk bei der Niedersächsischen Landesmedienanstalt, teil (von links).
Foto: Anja Michaeli

Oldenburg (am/pm) Der oeins-Kulturturm, Bleicherstraße 8 – 10, wurde am heutigen Freitag, 4. Juli, offiziell seiner Bestimmung übergeben. Die Redaktion von oeins TV und Hörfunk nutzen die neuen Räumlichkeiten bereits seit einigen Wochen. Damit sei ein wichtiges Bauvorhaben im Sanierungsgebiet Bahnhofsviertel abgeschlossen, sagte Oberbürgermeister Gerd Schwandner in seiner Ansprache.

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In zirka 15-monatiger Bauzeit sind drei Geschosse mit rund 675 Quadratmetern Nutzfläche auf rund 900 Quadratmeter Bruttogeschossfläche entstanden. Die Kosten für den Neubau liegen bei rund 1,4 Millionen Euro. Der finanzielle Planungsrahmen für das Projekt wurde eingehalten, die Bauzeit nur wenig verzögert. Eigentümer ist die Stadt Oldenburg. Der Lokalsender ist Mieter des neuen Kulturturms. Die Maßnahme wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) mit einer Summe von 0,6 Millionen Euro gefördert. Realisiert wurde der Bau von den Architekten von gruppeomp. Die bisher vom Lokalsender genutzten Räume in der Kulturetage werden mit Mitteln der Städtebauförderung für Nutzer aus der Kultur- und Kreativbranche hergerichtet.

Im Gebäude ist neben dem Lokalsender oeins auch das multimediamobil Nordwest untergebracht. Das gläserne Hörfunkstudio und insbesondere das TV-Studio sind so konzipiert, dass sie auch von Nutzern aus der Kultur- und Kreativbranche in Verbindung mit den Außenbereichen für Veranstaltungen und als Treffpunkt genutzt werden können.

Dem Motto des Senders „Überraschend anders“ würde das Haus durch seinen ruppigen Charme überzeugen, so Müllender, auf das industrielle Design verweisend. Verschiedene regionale Unternehmen haben Möbel, Technik usw. gespendet. „Das ist ein weiterer Schritt in Richtung Professionalisierung“, freute sich der oeins-Vereinsvorsitzender.

Mit einem Blick zurück auf die erste Planungsphase sagte Schwandner in seiner Ansprache in der Halle der Kulturetage, dass der Turm „deutlich kleiner als ursprünglich geplant wurde“ – also eher ein Türmchen sei. Aber der Kulturturm würde das Bahnhofsviertel aufwerten und die Kunst-, Kultur- und kreative Szene weiter in den Mittelpunkt rücken. Das wäre ein Signal für die wachsende Bedeutung von oeins. Die jüngst neu erteilte Sendelizenz bis 2021 gebe oeins Planungssicherheit und der Stadt Versorgungssicherheit.

Für den geplanten Kulturplatz vor dem neuen Gebäude ist nach intensiver Abstimmung mit der Kulturetage und oeins im Mai 2014 mit der Bodensanierung begonnen worden, zurzeit laufen die Tiefbauarbeiten auf Hochtouren. Der Betrieb, insbesondere der Sendebetrieb von oeins, kann jedoch uneingeschränkt laufen. Der zentrale Platz zwischen Bahnhof- und Bleicherstraße soll für das Viertel als neue Quartiersmitte dienen und als Aufenthalts- und Veranstaltungsfläche genutzt werden. Die Fertigstellung des Platzes ist für das vierte Quartal 2014 geplant.

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