Nord-Süd-Kommission: Gröhe will faire Entwicklungschancen für alle

Foto: via dts Nachrichtenagentur
Der frühere Bundesgesundheitsminister und heutige Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Hermann Gröhe (CDU), ist als Mitglied in die neue Entwicklungspolitische Nord-Süd-Kommission unter Vorsitz von Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) berufen worden.
„Fragen der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und Entwicklung sowie der Stärkung internationaler Institutionen auch im Hinblick auf die gemeinsame Bewältigung globaler Herausforderungen haben in meiner politischen Arbeit immer eine wichtige Rolle gespielt“, sagte Gröhe dazu der „Rheinischen Post“ (Dienstag). „Und als Deutsches Rotes Kreuz gehören wir zur Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung, der weltweit größten humanitären Bewegung“, erläuterte Gröhe.
„Die Berufung in die neue Entwicklungspolitische Nord-Süd-Kommission betrachte ich als große Ehre und freue mich sehr auf die vor uns liegende Arbeit“, so Gröhe. „Mit Olaf Scholz verbindet mich eine jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit, vor allem in meiner Zeit als Gesundheitsminister, aber auch danach“, sagte er. Mit Blick auf die Ko-Vorsitzende der Kommission, die frühere Präsidentin Costa Ricas Laura Chinchilla, fügte Gröhe hinzu: „Und mit Laura Chinchilla konnte ich mich in zwei Gesprächen intensiv über die Arbeit der Kommission austauschen.“
Neue gemeinsam erarbeitete Vorschläge für die zukünftige Entwicklungszusammenarbeit und für eine Stärkung der internationalen Institutionen seien auch im Interesse Deutschlands, so Gröhe. „Denn die vor uns liegenden globalen Herausforderungen lassen sich nur meistern, wenn globale Spannungen abgebaut und faire Entwicklungschancen für alle gestärkt werden“, sagte der Präsident des Roten Kreuzes.
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