Mehrere Leichtverletzte bei zwei Unfällen auf der A26 bei Horneburg

Mehrere Leichtverletzte bei zwei Unfällen auf der A26 bei Horneburg

Foto: via dts Nachrichtenagentur

Bei zwei Unfällen auf der A26 bei Horneburg sind am Sonntagabend mehrere Menschen leicht verletzt worden. Das teilte die Polizeiinspektion Stade mit.

Gegen 19.40 Uhr befuhr eine 50-jährige Frau aus Amt Neuhaus mit ihrem VW Caddy in Richtung Hamburg die rechte Fahrspur.

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Kurz vor der Anschlussstelle Horneburg wollte sie auf den linken Überholstreifen wechseln. Von hinten näherte sich auf dem Überholstreifen ein 28-jähriger Harsefelder mit seinem Audi.

Um einen Zusammenstoß zu verhindern, musste er stark bremsen, kam ins Schleudern, prallte gegen die Schutzplanke und kam danach quer auf den beiden Fahrspuren zum Stehen. Der Harsefelder wurde leicht verletzt.

Ein Streifenwagen der Polizei Stade wurde zur Unfallaufnahme entsandt. Aufgrund des quer stehenden Audi, der nicht mehr fahrbereit war, und der Spurenlage mussten die Polizisten beide Fahrspuren der A26 in Richtung Hamburg sperren. Über den Standstreifen wurde der Verkehr vorbeigeleitet.

Gegen 21.08 Uhr kam eine 45-jährige Frau aus Guderhandviertel auf den Unfall zu und hielt mit ihrem Skoda Karoq auf dem rechten Fahrstreifen.

Von hinten näherte sich ein 23-jähriger Buxtehuder mit seinem Seat Cupra. Aus bislang ungeklärter Ursache kollidierte er mit dem haltenden Skoda.

Der Skoda drehte sich und wurde auf den Standstreifen geschleudert. Der Seat prallte nach links ab und kollidierte mit dem Streifenwagen.

Die Frau aus dem Skoda, der Mann aus dem Seat und die beiden Polizeibeamten wurden leicht verletzt und mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Für die weitere Unfallaufnahme musste die A26 an der Unfallstelle in Richtung Hamburg komplett gesperrt werden.

Aufgrund der eigenen Polizeibeteiligung wurde aus Neutralitätsgründen der Folgeunfall von der Polizei Buchholz aufgenommen.

Die alarmierten Feuerwehrkräfte sowie Mitarbeiter der Straßenmeisterei unterstützten an der Unfallstelle. Eine Drohne der DLRG fertigte Luftbilder für die Unfallaufnahme an.

Die Fahrbahn musste aufgrund der ausgelaufenen Betriebsstoffe durch eine Spezialfirma gereinigt werden. An den drei Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

Sie waren alle nicht mehr fahrbereit.

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