Oldenburg

Kran bleibt an der „Havekant“

Dirk Onnen (links) und Theater-Chef Christian Firmbach vor der Barkasse „Havekant“.

Dirk Onnen (links) und Theater-Chef Christian Firmbach vor der Barkasse „Havekant“.
Foto: Kubus Immobilienverwaltungs- und Treuhand GmbH

Oldenburg (am/pm) Groß war sie wieder einmal: die Aufregung. Der alte Hafenkran auf dem ehemaligen Betriebsgelände von „Rhein-Umschlag“ würde abgebaut. Das dem nicht so ist, betont Dirk Onnen, Geschäftsführer der Kubus Immobilienvermittlungs- und Treuhand GmbH. Und noch eine Neuigkeit hat er zu bieten: Oldenburgs neues Wohnquartier im Stadthafen Süd wird „Havekant“ heißen.

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„Wir wollten dem neuen Quartier einen eigenen, identitätsstiftenden Namen geben“, sagt Onnen. „Havekant“ würde sowohl die innerstädtische Lage des Quartiers an der Hunte wie auch seinen norddeutschen Bezug perfekt abbilden. Industrie-Hinterlassenschaften wie der große Hafenkran oder Schütttrichter würden bewusst in das neu entstehende Wohnquartier integriert: „Jüngst in der Öffentlichkeit geäußerte Zweifel, dass der Industriekran unter Umständen nicht erhalten werden könnte, kann ich klar dementieren, er bleibt“, sagt Dirk Onnen. Den Beginn der umfangreichen Bauarbeiten unter Leitung der Stadthafen Immobilien GmbH kündigt er für Anfang 2019 an.

Wohnbauprojekt Stadthafen Süd / „Havekant“.

Wohnbauprojekt Stadthafen Süd / „Havekant“.
Grafik: Kubus Immobilienverwaltungs- und Treuhand GmbH

Bis dahin wird das Oldenburgische Staatstheater ab 19. Mai bis zu den Sommerferien das Gelände unter dem Titel „Theaterhafen“ bespielen, das Motto des Theater-Festivals am Hunteufer: „Auf zu neuen Ufern“. Den Weg dahin bahnt unter anderem eine Barkasse, die Kubus von „Rhein-Umschlag“ erwarb und dem Staatstheater von heute an für den Publikumsverkehr über die Hunte zur Verfügung stellt. Die Barkasse trägt schon den Namen „Havekant“.

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