Gröönkohl-Äten: Olaf Lies ist Ehrengast

Eingerahmt von zwei Ministerpräsidenten beim diesjährigen Kramermarktsumzug: Oberbürgermeister Jürgen Krogmann mit Olaf Lies (links) und Daniel Günther (rechts). Beim Gröönkohl-Äten in Berlin gibt es ein Wiedersehen.

Eingerahmt von zwei Ministerpräsidenten beim diesjährigen Kramermarktsumzug: Oberbürgermeister Jürgen Krogmann mit Olaf Lies (links) und Daniel Günther (rechts). Beim Gröönkohl-Äten in Berlin gibt es ein Wiedersehen.
Foto: Sascha Stüber

Oldenburg (pm) Oldenburg lädt am 2. März 2026 wieder zum „Defftig Ollnborger Gröönkohl-Äten“ nach Berlin – und vieles deutet darauf hin, dass Olaf Lies nicht nur Gast ist, sondern auch in die Fußstapfen seines Amtskollegen Daniel Günther treten wird. Der neue niedersächsische Ministerpräsident ist Ehrengast der 67. Auflage. Und wer eingeladen wird, bekommt in der Regel auch einen neuen Titel: Grünkohlkönig.

„Ich freue mich sehr, dass Olaf Lies als neuer Ministerpräsident unsere Einladung angenommen hat – schließlich weiß jeder: Wer in Oldenburg und in Niedersachsen regiert, muss auch Grünkohl können!“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann augenzwinkernd. „Das Gröönkohl-Äten ist der Beweis, dass Politik in Niedersachsen nicht nur deftig, sondern auch herzlich sein kann. Wenn der Draht nach Hannover dadurch noch ein bisschen kürzer wird, schadet das unserer schönen Stadt ganz bestimmt nicht.“

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Sozialdemokrat Lies ist seit Mai dieses Jahres Ministerpräsident des Landes Niedersachsen. Er gilt durch seine Zusage als aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) als Kohlregent. Die Entscheidung darüber trifft aber das so genannte Kurfürstenkollegium wie immer erst im Laufe des Veranstaltungsabends in Berlin. Vor wenigen Wochen zeigte sich das norddeutsche Ministerpräsidenten-Duo bereits in großer Harmonie Seite an Seite bei der Eröffnung des Oldenburger Kramermarktes – nun scheint es eine Fortsetzung zu geben.

Zu Gast in der Landesvertretung

In Berlin rechnet Oberbürgermeister Jürgen Krogmann erneut mit einem „vollen Haus“ in der Niedersächsischen Landesvertretung, die sich übrigens das mitten im Regierungsviertel gelegene Gebäude passenderweise mit der Landesvertretung Schleswig-Holsteins teilt. Erwartet werden wieder rund 250 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Sport.

„Who is who“ der Politik

Mit dem „Gröönkohl-Äten“ hinterlässt die Stadt Oldenburg seit 1956 ihre Visitenkarte auf bundespolitischem Parkett. Die Reihe der Kohlmajestäten liest sich wie ein „Who is who“ der Politik der vergangenen Jahrzehnte: Neben ehemaligen Bundeskanzlern wie Helmut Kohl oder Helmut Schmidt zieren die Namen zahlreicher Mitglieder von Bundes- und Landesregierungen diese Liste.

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