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Silvester: Grüne wollen verschärfte Sprengstoffverordnung

via dts Nachrichtenagentur

Die Grünen-Bundestagsfraktion fordert Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) auf, mit einer geänderten Sprengstoffverordnung die Silvesternacht sicherer zu machen und für die Kommunen mehr Klarheit zu verschaffen.

Es sei ein Unding, dass es Städten und Gemeinden verboten werde, ihren Bewohnern ein Silvesterfest ohne Lärm, Luftverschmutzung und Verletzte zu ermöglichen, sagten die stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Julia Verlinden und Konstantin von Notz den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben). „Minister Dobrindt muss unverzüglich Rechtssicherheit schaffen und die dazu notwendige Änderung der Sprengstoffverordnung vornehmen.“

Mit ihrer Forderung beziehen sich die beiden stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden auf ein Gerichtsurteil des Oberverwaltungsgerichts Schleswig, dass den Gemeinen Amrum und Föhr untersagt hat, ein Böllerverbot zu verhängen. Damit gaben sie dem Eilantrag eines Herstellers statt. Auf Amrum gilt das Böllerverbot als jahrzehntelange Tradition.

Die Grünen-Fraktion erklärte, nötig sei außerdem die rechtssichere Möglichkeit, den Missbrauch von Feuerwerkskörpern zu verhindern und Gefahren zu reduzieren. Gefährliche Feuerwerkswaffen müssten stärker reguliert werden und dürften nicht länger frei verkäuflich sein.

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dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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3 Kommentare

  1. W. Lorenzen-Pranger
    17. Dezember 2025 um 8.17 — Antworten

    Bei allem Respekt vor vielen klugen Forderungen der Grünen, aber von in über tausend Jahren gewachsenen Volksbräuchen sollen die die Finger lassen. Gegen die Entgleisungen solcher Bräuche gibts die Polizei.

    • Markus
      19. Dezember 2025 um 14.28 — Antworten

      > Gegen die Entgleisungen solcher Bräuche gibts die Polizei.
      Vielfach sorgt die erst für die Entgleisung, um mit“feiern“ zu können.

      • W. Lorenzen-Pranger
        19. Dezember 2025 um 17.00 — Antworten

        Zugegeben, mein Vertrauen ist auch so ziemlich dahin, zumal auf Anzeigen gegen Kriminelle, oft, so der Eindruck, gar nichts erfolgt.

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