Oldenburg

Evakuierung: Bombenfund auf dem Fliegerhorst

Auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorstes in Oldenburg wurde eine Bombe gefunden.

Auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorstes in Oldenburg wurde eine Bombe gefunden.
Foto: Katrin Zempel-Bley

Oldenburg (pm) Bei Bodensondierungen auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorstes ist am Montagvormittag ein Blindgänger entdeckt worden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Niedersachsen hat die aus dem Zweiten Weltkrieg stammende Fünf-Zentner-Bombe amerikanischer Bauart eingehend untersucht. Der Fundort befindet sich auf dem früheren Militärareal zwischen dem Tanklager und dem Kino. Die Entschärfung der Bombe soll noch heute erfolgen.

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Dafür ist es erforderlich, dass ab 18 Uhr in einem Radius von 1000 Metern in Dietrichsfeld und Alexandersfeld evakuiert wird. Etwa 7300 Menschen müssen den Bereich verlassen. Das betrifft unter anderem die Straßen Brookweg und deren Abzweigungen, Alexandersfeld sowie alle Straßen bis zur Stadtgrenze nach Metjendorf. Die Alexanderstraße wird voll gesperrt, die Busse der VWG werden umgeleitet. Betroffen sind auch die Grundschulen Alexandersfeld und Dietrichsfeld, die ebenso geräumt werden müssen wie die Kindergärten Sankt Christopherus (Brookweg), Eupener Straße und Schinkelstraße. Eine Sammelstelle für von der Evakuierung betroffene Menschen wird in der Mensa des Neuen Gymnasiums (Alexanderstraße 90) eingerichtet. Sie steht ab 18 Uhr zur Verfügung.

Im Zuge der Bauland-Vorbereitungen war bereits Anfang Juni 2016 eine amerikanische Fliegerbombe auf dem ehemaligen Fliegerhorst gefunden worden. Seinerzeit waren die Evakuierung des betroffenen Bereichs und die Entschärfung der Bombe reibungslos verlaufen.

Entschärfung möglichst ab 20 Uhr

Es wird angestrebt, den zu evakuierenden Bereich bis 20 Uhr vollständig geräumt zu haben. Ab zirka 17.30 Uhr werden Lautsprecherfahrzeuge durch das Gebiet fahren. Etwa 100 bis 120 Einsatzkräfte (Feuerwehr, Polizei, Zentraler Außendienst der Stadtverwaltung) werden gleichzeitig die Straßen durchgehen und zusätzlich die Evakuierung sicherstellen. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst wird unmittelbar nach der Sicherheitsmeldung (von Polizei und Stadt) ab möglichst 20 Uhr mit der Entschärfung beginnen. Wenn alles gut verläuft, wird die Entschärfung bis 21 Uhr vollzogen sein.

Fahrdienst für Menschen mit Behinderungen

Menschen mit Behinderungen und Einschränkungen können sich an das Servicecenter der Stadt telefonisch unter 04 41 / 235 45 00 wenden und einen Fahrdienst anfordern.

Betroffene Straßen

Die Stadtverwaltung hat eine Liste der betroffenen und zu evakuierenden Straßen veröffentlicht.

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2 Kommentare

  1. Ken
    21. Januar 2019 um 16.20

    In welchem Bereich wird die Alexanderstraße denn Bitteschön voll gesperrt? Ist ja doch recht lang.