Donnerschweer Straße wird ab Montag voll gesperrt

Die Donnerschweer Straße wird ab Montag voll gesperrt.
Foto: Anja Michaeli
Die Stadt Oldenburg saniert die Donnerschweer Straße zwischen den Kreuzungen Großer Kuhlenweg und Butjadinger Straße. Die Arbeiten beginnen vorbehaltlich der Witterung am Montag, 31. August, und dauern bis Dienstag, 8. September, gegen 5 Uhr. Währenddessen bleibt der gesamte Abschnitt für Kraftfahrzeuge gesperrt. Grund sind erhebliche Substanzschäden und großflächige Ausbrüche in der Fahrbahn. Die Stadt erneuert deshalb die Asphaltdecke unter Vollsperrung.
Nach dem vorgesehenen Zeitplan soll die Straße am 8. September zum morgendlichen Berufsverkehr wieder vollständig nutzbar sein. Wegen der Lage an mehreren größeren Gewerbebetrieben hat die Stadt die Verkehrsführung vorab mit Unternehmen und der ausführenden Baufirma abgestimmt. Zu den Anliegern gehören unter anderem Molkerei Ammerland, Turm Sahne, Schmidt + Koch und DSV. Die Betriebe erhielten nach Angaben der Verwaltung Informationen über Zufahrtsmöglichkeiten und den Ablauf der Arbeiten.
Fuß- und Radverkehr muss ausweichen
Parallel zur Fahrbahnsanierung arbeitet die Stadt auch an den Auf- und Abfahrten der Nordtangente im Bereich der Anschlussstelle Donnerschwee. Deshalb wird die Unterführung unter der Nordtangenten-Brücke für Fußgänger/innen und Radfahrende vollständig gesperrt. Umleitungen werden ausgeschildert.
Autofahrer/innen sollen den Bereich möglichst großräumig umfahren. Für den Pkw-Verkehr richtet die Stadt die ausgeschilderten Umleitungsstrecken U18 und U21 ein.
Buslinien 322 und N36 fahren Umleitungen
Auch der Busverkehr ist von der Sperrung betroffen. Die VWG leitet die Linien 322 und N36 von Montagmorgen, 31. August, bis zum frühen Dienstagmorgen, 8. September, um.
Busse der Linie 322 fahren über Großer Kuhlenweg, Trommelweg und Mühlenhofsweg. Die Nachtlinie N36 wird über Westeresch, Clausewitzstraße und Trommelweg geführt und fährt ab der Haltestelle Ammergaustraße wieder auf ihrem regulären Linienweg.
Während der Umleitung entfallen die Haltestellen Brahmkamp und Friedrich-Ebert-Straße. Fahrgäste sollten vor Fahrtbeginn die aktuellen Angaben der VWG prüfen.
Eigene Route für Lastwagen
Besondere Regelungen gelten für den Lkw- und Schwerlastverkehr. Sie sollen vor allem die Erreichbarkeit des Gewerbegebiets an der August-Hanken-Straße und am Westerender Weg sichern.
Die ausgeschilderte Zufahrt führt über Nadorster Straße, Ammergaustraße, Hochheider Weg, Großer Kuhlenweg, Brahmkamp und Waterender Weg. Im letzten Abschnitt des Waterender Weges richtet die Stadt für die Dauer der Bauarbeiten eine Einbahnstraße ein. Die bisherige Tonnagebeschränkung wird dort vorübergehend aufgehoben. Fahrzeuge dürfen den Abschnitt jedoch nur bis zu einer Höhe von vier Metern passieren.
Lastwagen verlassen das Industriegebiet über den Westerender Weg. An der Einmündung zur Elsflether Straße wird dafür eine provisorische Ampel eingerichtet. Sie soll den Schwerlastverkehr sicher in den fließenden Verkehr führen.
Nächste Vollsperrung beginnt schon am 7. September
Noch bevor die Donnerschweer Straße nach dem derzeitigen Zeitplan wieder freigegeben wird, beginnt die nächste Bauphase. Die Stadt saniert ab Montag, 7. September, den Kreuzungsbereich Westerender Weg/August-Hanken-Straße. Dort gilt ebenfalls eine Vollsperrung für den Fahrzeugverkehr.
Fußgänger/innen und Radfahrende können diese Baustelle passieren. Die Stadt erneuert dort ebenfalls die Asphaltbefestigung, passt Schachtabdeckungen an das neue Straßenniveau an und bringt anschließend neue Fahrbahnmarkierungen auf. Die Freigabe ist für Donnerstag, 10. September, gegen 5 Uhr vorgesehen.
Damit überschneiden sich beide Sperrungen nach der derzeitigen Planung für kurze Zeit. Das Gewerbegebiet bleibt also auch nach dem Ende der Arbeiten auf der Donnerschweer Straße von Verkehrseinschränkungen betroffen.
Müllabfuhr bleibt bestehen
Die Abfallentsorgung soll während der Arbeiten an der Donnerschweer Straße weiterlaufen. Die ausführende Tiefbaufirma stimmt die Zufahrt mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb ab.
Anwohner/innen können ihre Mülltonnen deshalb zu den üblichen Terminen bereitstellen. Ein anderer Sammelpunkt ist nach Angaben der Stadt nicht erforderlich.
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