Bündnis ruft zu Demonstration gegen AfD auf

Ein breites Bündnis ruft morgen zur Demonstration gegen Rechts auf.
Archivfoto: Fridays for Future
Mehrere zivilgesellschaftliche Gruppen, Kirchenverbände und Initiativen wollen am Freitag, 11. September 2026, in der Oldenburger Innenstadt demonstrieren. Die Kundgebung beginnt um 17 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz. Das Bündnis will wenige Tage vor der Kommunalwahl ein Zeichen gegen Rechtsextremismus setzen. Ab 18 Uhr zieht die Demonstration durch die Innenstadt zurück zum Bahnhof.
Bei der Auftaktkundgebung sind Redebeiträge der DGB Jugend, der Religionsgemeinschaften und des Unverschämt Kollektivs geplant. Musikalisch begleiten die Band Baratron sowie Chöre der Omas gegen Rechts und des Graf-Anton-Günther-Gymnasiums das Programm. „Oldenburg ist weltoffen und bunt. Das wollen wir feiern und zugleich ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus setzen“, sagt Bündnissprecher Kai Hochmuth.
Demonstrationszug führt über den Wallring
Vom Bahnhofsvorplatz führt die Route über Moslestraße, Heiligengeistwall, Theaterwall, Schlosswall, Paradewall und Güterstraße zurück zum Bahnhof. Die Marching Band des Graf-Anton-Günther-Gymnasiums begleitet den Zug. Während der Demonstration kann es nach Angaben der Veranstalter in der Innenstadt kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Mitorganisator Stiven Haseloh verweist auf den Termin kurz vor der Kommunalwahl am Sonntag. „Gerade wenige Tage vor der Kommunalwahl ist es entscheidend, dass wir als Zivilgesellschaft auf der Straße stehen und geschlossen für unsere demokratischen Werte einstehen.“
Zu dem Bündnis gehören unter anderem Black Youth Oldenburg, Fridays for Future Oldenburg, Omas gegen Rechts Oldenburg, United Against Racism Oldenburg, der Evangelisch-Lutherische Kirchenkreis Oldenburg Stadt und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend. Auch mehrere Hochschulgruppen und weitere lokale Initiativen unterstützen die Demonstration. Die Veranstaltung finanziert sich nach Angaben der Organisator/innen ausschließlich über Spenden.
NachrichtenPolnischer Ex-Geheimdienstchef beunruhigt über Fall Hanning
NachrichtenGrüne kritisieren Schröder für Geburtstagsbesuch bei Putin
NachrichtenBericht: Drei CDU-Abgeordnete machen falsche Angaben zu AfD-Wahl
NachrichtenMaffay und Oerding an Spitze der Album-Charts
NachrichtenEthikrat begrüßt Bundestagsentscheidung zu Pränataltests
NachrichtenUnion unterstützt Bilgers Pläne für verzögerte Korridorsanierungen

1 Comment
Michael
14. September 2026 @ 10.18
Nicht mit mir!