Oldenburg

cambio: 15 Jahren erfolgreich in Oldenburg

25 Jahre nach dem CarSharing-Start von StadtTeilAuto und nach 15 Jahren unter der Marke „cambio“ wurde jetzt die 2000ste Kundin begrüßt. Cambio-Geschäftsführer Klaus Glöckler (links) sowie Dörthe Johannes, Dr. Norbert Korallus und Prof. Bernd Müller von der Stadtverwaltung (von rechts) gratulierten Iris Demuth.

25 Jahre nach dem CarSharing-Start von StadtTeilAuto und nach 15 Jahren unter der Marke „cambio“ wurde jetzt die 2000ste Kundin begrüßt. Cambio-Geschäftsführer Klaus Glöckler (links) sowie Dörthe Johannes, Dr. Norbert Korallus und Prof. Bernd Müller von der Stadtverwaltung (von rechts) gratulierten Iris Demuth.
Foto: Tobias Frick

Oldenburg (am/pm) Seit 15 Jahren fahren CarSharing-Fahrzeuge unter der Marke „cambio“ in Oldenburg. Jetzt konnte auf dem Schlossplatz die 2000ste Kundin des CarSharing-Anbieters cambio von Klaus Göckler, Geschäftsführer von cambio Oldenburg, und Bernd Müller, Leiter des Amtes für Verkehr und Straßenbau der Stadt Oldenburg, begrüßt werden.

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Der Verein StadtTeilAuto startete 1992 das CarSharing in Oldenburg. Am 1. April 2003 gründeten Vereinsmitglieder zusammen mit cambio Bremen eine Dienstleistungs-GmbH. Seitdem hat sich vieles getan: Das Angebot wurde professionalisiert, das Stationsnetz ausgebaut und das Fahrzeugangebot erweitert. Zu den Privatkunden kamen immer mehr institutionelle Kunden dazu. Waren es 2003 noch knapp 200 Kunden, hat sich die Kundenzahl auf aktuell 2000 verzehnfacht. „21 Jahre hat es gedauert, die ersten 1000 Oldenburger vom CarSharing zu überzeugen. Für den Sprung von 1000 auf 2000 Kunden haben wir dagegen nur vier Jahre benötigt“, erklärt cambio-Geschäftsführer Klaus Göckler.

Als umweltfreundliche Mobilitätsform fördert die Stadt Oldenburg seit vielen Jahren den beschleunigten Ausbau des CarSharing-Angebots: „CarSharing stellt bei unseren Planungen die vierte Säule eines umfassenden und umweltgerechten Mobilitätsangebots dar. Es ergänzt das Fahren mit Bus und Fahrrad und das Zufußgehen und entlastet die Stadt langfristig vom Parkdruck und von Umweltbelastungen“, so Bernd Müller, Leiter des Amtes für Verkehr.

2000ste cambio-Kundin in Oldenburg

Die 2000ste Oldenburger cambio-Kundin ist Iris Demuth aus Kreyenbrück. Nachdem ihr eigenes Auto nach einem Totalschaden nicht mehr fahrfähig war, entschied sie sich zusammen mit ihrem Ehemann Stephan fürs CarSharing. Als Ergänzung legten sie sich noch eine MIA-Plus-Karte und ein BOB-Ticket der VWG zu. „Zur Arbeit fahre ich sowieso mit meinem E-Bike, bei schlechtem Wetter nehme ich den Bus“, erzählt die 53-jährige Bürokauffrau und ergänzt: „Ich finde, in Oldenburg gibt es zu viele Autos. Wenn wir manchmal noch ein Auto brauchen, fahren wir mit cambio. Das ist umweltfreundlicher und unter dem Strich sogar günstiger. Und wir fühlen uns genauso mobil wie vorher mit dem eigenen Auto.“

18 Stationen

18 CarSharing-Stationen konnten in den vergangenen Jahren in Oldenburg eröffnet werden – Tendenz steigend.

18 Stationen konnten in den vergangenen Jahren in Oldenburg bereits eröffnet werden – Tendenz steigend.
Grafik: cambio

An 18 Oldenburger Stationen stehen derzeit 47 Fahrzeuge zur Kurzzeitmiete zur Verfügung. Der Fuhrpark bietet sieben Fahrzeugtypen – er umfasst 38 Kleinwagen, drei Mini-Vans, drei Kombis, einen Stadtlieferwagen, einen Transporter und einen 9-Sitzer.

Gut zu wissen

cambio Oldenburg hat seit 2004 den Sitz beim Kooperationspartner Verkehr und Wasser GmbH (VWG) in der Mobilitätszentrale am Lappan. Als umweltfreundliche Verkehrsdienstleistung trägt cambio das Umweltzeichen „Der Blaue Engel“. Aufgrund der Dieselproblematik kauft die cambio-Gruppe seit Anfang 2017 bis auf Weiteres nur noch Benziner-Pkw. Rund die Hälfte der Oldenburger Fahrzeuge fahren heute schon mit Benzin.

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