Oldenburg

Stadt sperrt Räume im BZTG

Das Bremer Umweltinstituts hat vor dem Beginn von Bauarbeiten im Oldenburger BZTG eine Überschreitung von Asbest-Grenzwerten festgestellt.

Die Stadtverwaltung sperrt Räume im BZTG.
Foto: Anja Michaeli

Oldenburg (am/pm) Wie wir heute Morgen schon über den OOZ-Ticker gemeldet haben, wurden Schüler des Bildungszentrums für Technik und Gestaltung, Straßburger Straße,(BZTG) zu ihren Ausbildungsbetrieben geschickt. Bei Routinemessungen des Bremer Umweltinstituts vor dem Beginn von Bauarbeiten ist eine Überschreitung von Grenzwerten für Asbest in der Raumluft festgestellt worden. Daraufhin wurde gestern Abend die Schulleitung informiert und eine vorübergehende Sperrung großer Teile der unteren Etage des Schulgebäudes festgelegt.

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Nicht betroffen sind die Räume des ersten Obergeschosses, die Verwaltungsräume und die Pausenhalle. Diese Räume können in Betrieb bleiben. Die Schulleitung wird den Unterrichtsplan entsprechend ändern. Zu den Maßnahmen gehört, dass etwa 400 Schüler zunächst einmal vom Berufsschulunterricht freigestellt werden und vorerst in ihren Betrieben bleiben.

Das asbestbelastete Material ist in den Stützpfeilern des Schulgebäudes verbaut worden. Die Messungen waren veranlasst worden, weil Bauarbeiten für den Brandschutz erfolgen sollten. Die Stadt ist bereits im Gespräch mit einer Firma, die nach Möglichkeit bereits am Wochenende damit beginnen wird, die betroffenen Pfeiler zu verkleiden. Anschließend kann die Feinreinigung der Räume erfolgen.

Wie lange die Räume gesperrt bleiben ist bisher noch offen, die Stadt geht nach derzeitigen Erkenntnissen von bis zu drei Wochen aus. Für die Herbstferien ist ein kompletter Ausbau der asbesthaltigen Materialien geplant.

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