Trittin kritisiert Umgang mit Staatssekretärs-Affäre
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin hat heftige Kritik am Umgang mit Wirtschaftsminister Robert Habeck und seinem Staatssekretär Udo Philipp geübt. Es werde versucht, Habeck „sturmreif zu schießen“, sagte Trittin am Montag den Sendern RTL und ntv.
Der Grünen-Politiker beklagte unter anderem eine „Kampagne“ gegen das Wirtschaftsministerium, die „ausgerechnet aus der Ecke“ komme, die in den letzten Jahren durch das Ministerium „für Milliarden Steuergelder vorm Konkurs gerettet“ worden sei. In diesem Zusammenhang warf Trittin der Gaswirtschaft und vielen kommunalen Unternehmen vor, ihr „fossiles Geschäftsmodell“ verlängern zu wollen. „Und dafür soll das Wirtschaftsministerium sturmreif geschossen werden.“ Der Grünen-Politiker räumte allerdings auch ein, dass er nicht beurteilen könne, ob Philipp die Regeln eingehalten habe, die bei einer Beteiligung an Fonds gelten.
Mit Blick auf die Fonds fügte er hinzu: „Wenn man Staatssekretär wird, hat man die nicht mehr aktiv zu wirtschaften.“ Die Dinge müsse man nun aufklären. „Und wenn da Sachen nicht in Ordnung sind, müssen die geregelt werden.“
Foto: Jürgen Trittin, über dts Nachrichtenagentur
NiedersachsenTödlicher Auffahrunfall auf der A 7 bei Hildesheim
NachrichtenGauck warnt Merz vor Rücktritt als Kanzler
OldenburgLoop Oldenburg macht Abfall zum Erlebnis
Nachrichten„Rente mit 63“: Großteil der Bezieher zahlte über 46 Jahre ein
KulturHerr Schröder gibt wieder Hausaufgaben
NachrichtenBericht: Wissing soll Präses der EKD-Synode werden
