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SPD-Fraktionsvize verlangt „Gesamtkonzept“ gegen Kindesmissbrauch

Das Strafgesetzbuch in einer Bibliothek, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Koalitionsstreit um das Strafmaß für Kindesmissbrauch hat der stellvertretende SPD-Fraktionschef Dirk Wiese die Kritik aus der Union zurückgewiesen. „Einer Verschärfung des Strafrechts, die sinnvoll ist, stehen wir nicht im Wege. Aber das muss in ein Gesamtkonzept passen“, sagte Wiese der „Saarbrücker Zeitung“ (Freitagsausgabe).

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Genauso müsse die Präventionsarbeit gestärkt werden, „damit es gar nicht erst zu solchen Taten kommt“. In diesem Zusammenhang verwies der Innenpolitiker darauf, dass speziell in Nordrhein-Westfalen viele Beratungsstellen unterfinanziert seien. So müsse in Mülheim die erste Anlaufstelle gegen Vernachlässigung, Missbrauch und Misshandlung aus wirtschaftlichen Gründen schließen. Statt Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) zu attackieren, „sollte NRW-Innenminister Herbert Reul lieber dafür sorgen, dass die Landesregierung die Mittel endlich erhöht“, forderte Wiese.

Foto: Das Strafgesetzbuch in einer Bibliothek, über dts Nachrichtenagentur

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