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Großteil aller Corona-Masken ungenutzt verbrannt

via dts Nachrichtenagentur

Der Großteil der 5,8 Milliarden Schutzmasken, die Ex-Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit seiner umstrittenen Einkaufstour zu Beginn der Coronakrise beschafft hat, ist mittlerweile ungenutzt verbrannt worden. Das geht aus Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen und auf eine Anfrage des „Spiegel“ hervor.

Demnach landeten bisher rund drei Milliarden Masken in Müllverbrennungsanlagen, was zu Entsorgungskosten von acht Millionen Euro geführt habe. Bis Ende 2026 dürften demnach noch 85 Millionen Masken hinzukommen, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum abläuft. Dabei wird es kaum bleiben: Von den 5,8 Milliarden Masken, für die der Bund 5,9 Milliarden Euro ausgegeben hat, wurden nach seinen Angaben lediglich 2,12 Milliarden verteilt.

Beim Rest der nicht verbrannten, nicht verteilten Masken handle es sich zu einem wesentlichen Teil – 360 Millionen Stück – um „Masken, die Gegenstand laufender Verfahren sind“. Sie werden aus Gründen der Beweissicherung aufbewahrt, solange mit Dutzenden Maskenhändlern Prozesse um ausstehende Zahlungen des Bundes laufen. Auch von diesem Mund-Nasen-Schutz dürfte am Ende ein Großteil entsorgt werden.

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dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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2 Kommentare

  1. Markus
    5. Februar 2026 um 15.35 — Antworten

    Und damit einfach so „Schwamm drüber“? Irgendwelche Konsequenzen für diesen Herren dürfte das ja mit Sicherheit nicht haben, wenn man von einem lauwarmen und wachsweichen „Dududu“ absieht.

    • W. Lorenzen-Pranger
      6. Februar 2026 um 18.03 — Antworten

      Mit Verantwortungsbewußtsein hat das jedenfalls nix zu tun, aber vor allem bei der derzeitigen Regierung sucht man so etwas sowieso vergebens. Dilletanten olé, die Zeche zahlt der brave Bürger – und mancheiner applaudiert noch dazu. Unsere Nachkommen werden uns steinigen für solch kriminelle Verschwendungssucht, die wir dann nicht einmal ahnden.

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