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Rund 50 Teilnehmer bei Demo gegen „Nius“ und „Apollo“

via dts Nachrichtenagentur

Im Berliner Bezirk Kreuzberg haben am Samstag rund 50 Menschen mit einer Fahrraddemo gegen die Webportale „Nius“ und „Apollo“ protestiert, die beide dort ihren Sitz haben.

Angemeldet wurde die Demo unter der Überschrift „Gegen rechte Medienportale“, vor Ort wurde unter anderem „Nazis raus aus unserem Kiez“ skandiert. Beide Portale verwahren sich gegen eine solche Einordnung.

Zu einem kleineren Tumult kam es, als sich „Nius“-Chef und Ex-Bild-Chefredakteur Julian Reichelt sowie „Apollo“-Chef Max Mannhart selbst unter die Demonstranten mischten und Interviews mit Teilnehmern führen wollten. Die Polizei trennte die Kontrahenten.

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dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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3 Kommentare

  1. Agnatius Böhmke
    2. Juli 2026 um 6.42 — Antworten

    @Kieron Schulze Da stimme ich Ihnen völlig zu. Mal von der „Kleinigkeit“ abgesehen, dass diese Leute die Pressefreiheit nach Art. 5 des Grundgesetzes angreifen, steht es ihnen schlicht nicht zu, zu bestimmen, wer wo firmiert. Es sind Leute mit einem archaischen Rechtsverständnis, das zudem offenbar verfassungsfeindlich ist.

  2. Agnatius Böhmke
    1. Juli 2026 um 16.33 — Antworten

    Besonders amüsant fand ich es, als Reichelt und Mannhart bei den „Nazis Raus“-Sprechchören der Demonstranten mitgemacht haben. Da haben doch einige der Demonstranten, die mit ihren Verbotsfantasien aktiv die Pressefreiheit bekämpfen wollen, etwas verdattert aus der Gelbweste geguckt, dass vielleicht sie selber gemeint sein könnten.

  3. Kieron Schulze
    22. Juni 2026 um 22.27 — Antworten

    Ich frage mich, mit welchen Recht die Teilnehmer der Fahrrad-Demo eigentlch den Anspruch erheben, beurteilen und bestimmen zu können, wer sich in welchem Raum aufhalten darf.

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