SPD-Chefin kritisiert Vorgehen von Söder und Laschet in Coronakrise
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat die Vorgehensweisen von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und von Nordrhein-Westfalens Regierungschef Armin Laschet (CDU) in der Coronakrise kritisiert. Auf die Frage, was SPD-Ministerpräsidenten von Söder und Laschet lernen könnten, sagte Esken der „Welt“ (Donnerstagsausgabe): „Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der SPD – also Dreyer, Weil, Schwesig, Tschentscher, Woidke, Müller, Bovenschulte – leisten eine großartige Arbeit, die sich an den Bedürfnissen und Bedarfen der Menschen in ihren Bundesländern orientiert und weniger an den eigenen Ambitionen.“ Gerade in der aktuellen Krisensituation bewiesen die sozialdemokratischen Regierungschefs in der abgestimmten Vorgehensweise von Bund und Ländern ein hohes Maß an Einigkeit und Solidarität, so die SPD-Chefin weiter.
Gleichzeitig böten sie Orientierung und Sicherheit. „Das ist eine Mischung, die für das Vertrauen der Menschen in die Politik eine hohe Bedeutung hat. Insofern gibt es von ihnen so manches zu lernen“, sagte Esken.
Foto: Saskia Esken, über dts Nachrichtenagentur
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