Nouripour sieht „keine Zukunft“ für System im Iran
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Grünen-Chef Omid Nouripour zweifelt am Fortbestand des derzeitigen politischen Systems im Iran. „Wir müssen den Machthabern deutlich machen, dass ihr System, das auf Unterdrückung und Bereicherung basiert, keine Zukunft hat“, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.
Insbesondere die „mutigen iranischen Frauen“ verdienten „unsere volle Unterstützung“. Der Schriftsteller und Friedenspreisträger Navid Kermani verlangte unterdessen, dass die Bundesregierung sich „endlich klar gegen die Islamische Republik positionieren“ müsse. „Warme Worte und symbolische Sanktionen reichen nicht.“ Offenkundig setze Berlin weiter auf den Erhalt der Islamischen Republik, um nach einem Atomabkommen an billiges iranisches Gas und Öl zu gelangen, kritisierte Kermani.
„Aber mit diesem Regime, das nur noch auf Waffengewalt beruht, ist kein verlässliches Abkommen zu erzielen. Einzig eine demokratische Entwicklung in Iran kann zu Sicherheit, Stabilität und Zugang zu den Energiequellen führen.“
Foto: Protest gegen den Iran, über dts Nachrichtenagentur
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