Haseloff warnt vor Wagenknecht
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) warnt vor einem Erfolg von Sahra Wagenknecht und ihrer Partei speziell in Ostdeutschland. „Gerade im Osten könnte es eine Neuorientierung geben“, sagte Haseloff dem Nachrichtenportal T-Online.
„Sie fährt einen sozialistischen und einen nationalen Ansatz, ihre Botschaft ist ‚Germany First‘. Und für alle, denen es materiell nicht so gut geht und die Angst vor der Zukunft haben, ist das erst einmal attraktiv.“ Es sei Aufgabe der anderen Parteien, zu zeigen, dass „dahinter keine vernünftigen Konzepte stehen“.
Haseloff kritisiert einen starken Personenkult rund um Wagenknecht: „Eine Partei nach sich selbst zu benennen, ist eigentlich ziemlich grotesk“, sagte er T-Online. „Wenn ich die Reiner-Haseloff-Partei gründen würde, käme – zu Recht – gewiss der Vorwurf des Personenkults. Beim Bündnis Sahra Wagenknecht geht das durch.“ Politik funktioniere immer mehr über starke Front-Figuren, so Haseloff weiter. „Frau Wagenknecht hat das erkannt und sich zu einem schillernden Faszinosum gemacht.“
dts Nachrichtenagentur
Foto: Sahra Wagenknecht (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
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2 Comments
Wrangel
14. Februar 2024 @ 16.02
Immer wenn die Argumente fehlen, greifen wagenknechts gegner zur persönlichen Diffamierung. Armselig
Manfred Murdfield
15. Februar 2024 @ 12.17
Dank der unsozialen Medien ist das doch von denen gewollt, die sich auf dem Niveau bewegen. Anonymer Hass ist doch wohl inzwischen teilweise gesellschaftsfähig. Leider, Gruss an die Klarnamen-Hasser, und an die, es krank mögen und deren feuchte Gedanken.