Forsa: Union baut Vorsprung auf AfD aus – Grüne vor SPD

via dts Nachrichtenagentur

In der Woche nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg verschieben sich die von Forsa gemessenen Kräfteverhältnisse in der Bundespolitik spürbar. In der wöchentlichen Erhebung für die Sender RTL und ntv kann die Union leicht zulegen und kommt nun auf 27 Prozent (+1). Die AfD verliert hingegen einen Punkt im Vergleich zur Vorwoche und steht bei 23 Prozent. Damit setzen sich CDU und CSU wieder etwas deutlicher von der AfD ab.

Die SPD rutscht nach ihrem schlechten Ergebnis bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg auch bundesweit ab und kommt aktuell nur noch auf 12 Prozent (-2), während die Grünen drei Punkte zulegen und mit 15 Prozent an der SPD vorbeiziehen. Die FDP fällt in dieser Woche unter die Drei-Prozent-Marke und kann daher nicht mehr gesondert ausgewiesen werden. Unverändert bleiben im Vergleich zur Vorwoche nur die Werte für die Linke (11 Prozent) und das BSW (3 Prozent).

Auch bei der Einschätzung zur politischen Kompetenz verliert die SPD in dieser Woche deutlich (-3) und kommt nur noch auf einen Wert von vier Prozent. 19 Prozent sehen unverändert die Union als am ehesten in der Lage, die Probleme in Deutschland zu lösen, 11 Prozent trauen dies der AfD zu. Die Grünen kommen auf sieben Prozent (+ 1), die Linke auf fünf Prozent. Mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten (52 Prozent) traut hingegen keiner Partei zu, mit den Problemen im Land fertig zu werden.

An der Bewertung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) ändert sich kaum etwas. Mit seiner Arbeit sind weiterhin lediglich 25 Prozent der Bundesbürger zufrieden, 74 Prozent zeigen sich unzufrieden. Damit bleibt die Bilanz des Bundeskanzlers unverändert schwach.

Die Befragung fand im Zeitraum vom 10. bis 16. März 2026 statt. Datenbasis: 2.503 Befragte.

dts Nachrichtenagentur

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Foto: via dts Nachrichtenagentur

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