Bericht: GroKo einigt sich auf Lobbyregister
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Große Koalition hat sich wohl auf die Einführung eines gesetzlichen Lobbyregisters verständigt. Das berichtet das ARD-Hauptstadtstudio am Dienstagabend unter Berufung auf eigene Informationen.
Demnach müssen sich professionelle Interessenvertreter künftig in einem Register eintragen, das beim Bundestag eingerichtet und geführt werden soll. Verstöße sollen laut Bericht mit einem Bußgeld bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Zuletzt hatte es wegen Korruptionsermittlungen gegen den CSU-Politiker Georg Nüßlein fraktionsübergreifend vermehrt Forderungen nach einem Lobbyregister gegeben. Der parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion, Jan Korte, hatte etwa dem „Tagesspiegel“ gesagt, eine bezahlte Nebentätigkeit als Lobbyist widerspreche der Unabhängigkeit des Mandats.
„Nie wieder darf auch nur der Anschein erweckt werden, dass Abgeordnete ihre Kontakte nutzen, um sich die Taschen vollzustopfen – erst recht in einer Notlage wie dieser“, so Korte. Nüßlein hatte in Folge der Ermittlungen gegen sich sein Amt als Unionsfraktionsvize ruhen lassen.
Foto: Hinterbänkler im Bundestag, über dts Nachrichtenagentur
BlaulichtPolizei sucht Zeugen nach Einbruch in Fabrikgebäude in Hude
NiedersachsenPolizei sucht Zeugen nach Sachbeschädigung an Pkw in Brake
NachrichtenIfo: Geschäftsklima in der Autoindustrie deutlich verschlechtert
NiedersachsenTarifverhandlungen der Metall- und Elektroindustrie starten am 8. Oktober in Hannover
NachrichtenWeltbank- und WTO-Chefs in Nord-Süd-Kommission
NachrichtenBabler kündigt Rückzug von SPÖ-Parteivorsitz an
