AfD-Parteitag beschließt Auflösung der Jungen Alternative

Abstimmung auf AfD-Parteitag am 12.01.2025, via dts Nachrichtenagentur

Die AfD-Jugendorganisation Junge Alternative (JA) soll aufgelöst und durch einen neuen Verband ersetzt werden. Der AfD-Bundesparteitag in Riesa beschloss am Sonntag eine entsprechende Satzungsänderung mit der erforderlichen Zwei-Drittel-Mehrheit.

Letztendlich stimmten rund 72 Prozent der Delegierten für die Reform der Jugendorganisation. Vorgestellt hatte den Antrag der Bundesvorsitzende der Jungen Alternative, Hannes Gnauck. Er begründete die Notwendigkeit unter anderem mit der Debatte über ein Parteienverbot. So sei ein AfD-Verbot allgemein unrealistisch, aber bei einem nicht eingetragenen Verein wie der JA realistisch.

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Die neue Jugendorganisation, die sich selbst einen Namen geben soll, soll künftig ein rechtlich unselbständiger Teil der Mutterpartei sein. Mitglieder sollen alle Parteimitglieder bis zur Vollendung des 36. Lebensjahres sein. Jugendliche, die noch nicht das 16., aber das 14. Lebensjahr vollendet haben und deshalb nicht Mitglied der AfD werden können, soll eine Mitgliedschaft in der Jugendorganisation ermöglicht werden.

Hintergrund des Beschlusses ist, dass die JA als radikaler als die Mutterpartei gilt. Das Bundesamt für Verfassungsschutz stuft sie seit April 2023 als „gesichert rechtsextremistisch“ ein.

dts Nachrichtenagentur

Foto: Abstimmung auf AfD-Parteitag am 12.01.2025, via dts Nachrichtenagentur

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