Dokumentarfilm eröffnet das Filmfest

Natur und Industrie auf engem Raum: Strange Neighbors mach den Kontrast deutlich.
Foto: Strange Neighbors
Das Internationale Filmfest Oldenburg startet am Mittwoch, 16. September mit der Weltpremiere von Mi Steinbachs „Strange Neighbors“. Zur 33. Ausgabe eröffnet damit erstmals ein Dokumentarfilm das Festival. Steinbach beobachtete für ihren Film über mehrere Jahre die künstlich entstandene Elbinsel Schwarztonnensand. Der 80-minütige Film verzichtet dabei vollständig auf Dialog und Kommentar und arbeitet nur mit Bild, Musik und Geräuschen.
Insel zwischen Natur und Industrie
Für ihren Film erkundete Mi Steinbach die Insel über mehrere Jahre selbst mit der Kamera. Die kleine Insel Schwarztonnensand entstand Ende der 1960er Jahre durch die Elbvertiefung. Sie liegt mitten im Elbfahrwasser und misst knapp dreieinhalb Kilometer. Seeadler, Gänse und Rehe haben dort einen Lebensraum gefunden. Nur wenige hundert Meter entfernt prägen Frachtschiffe und Industrieanlagen den Fluss. Ein Kontrast mit dem der Film immer wieder spielt.
„Auf der Insel entdeckte ich die Lust wieder, den verborgenen Mustern der Welt nachzuspüren, dem Verhältnis zwischen der Natur, aus der wir kommen, und der technologischen Welt, die wir geschaffen haben.“,sagt Steibach selbt über die Ausgangslage ihres ersten Spielfilmes. Bei der Premiere in Oldenburg wird sie diesen selbst vorstellen. Gefördert wurde der Film von der Film- und Medienstiftung NRW.
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