Deutsch-indischer Thriller startet im Kino

Standbild aus „The Bombay Blood

Standbild aus „The Bombay Blood“. Ein tödlicher Virus bedroht die Menschheit. Die Szene wurde in Oldenburg gedreht.
Bild: The Bombay Blood

Das Filmteam um Regisseur Gaurav Thakur und die Produzenten Daniel E. Pajak und Neel Kothari bringt „The Bombay Blood“ am Donnerstag, 20. August, in der Bremer Schauburg ins Kino. Gedreht wurde in Indien und Norddeutschland, dort größtenteils in Bremen. Einige Innenaufnahmen filmte das Team in Oldenburg. Der Oldenburger Martin Fitzke komponierte die Musik und drehte die Luftaufnahmen. Der 95-minütige Thriller erzählt von einem indischen Künstler, dessen seltene Blutgruppe während einer Pandemie Begehrlichkeiten weckt. Finanziert wurde die Independentproduktion zu großen Teilen privat.

Visa-Probleme verändern den Dreh

Kurz vor den Aufnahmen in Deutschland scheiterte die Einreise mehrerer Crewmitglieder aus Indien. Auch der ursprünglich vorgesehene Hauptdarsteller erhielt keine Einreisegenehmigung. Regisseur Thakur übernahm daraufhin selbst die Rolle. Kameramann Jörn Steinhoff stieß ebenfalls erst kurz vor Drehbeginn zum Team.

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Gaurav Thakur entschied sich trotz unvollständigem Team mit den Dreharbeiten in Deutschland zu starten. „Es war eine der schwersten Entscheidungen meines Lebens“, sagt der Regisseur. „Wir hatten bereits so viel Energie, Vorbereitung und privates Kapital investiert – aufzugeben war keine Option.“

Dystopie um seltenes Blut

Die Handlung spielt während der fiktiven Pandemie „Phantom Death“. Der indische Künstler Keshav reist nach Europa und besitzt die seltene Bombay-Blutgruppe. Eine internationale Expertengruppe unter Leitung von Dr. Gerhard Kaiser verfolgt ihn, weil sein Blut im Kampf gegen die Krankheit eine entscheidende Rolle spielen könnte.

Zu sehen ist der Film bis zum 2. September. Den offiziellen Trailer und weitere Informationen gibt es unter www.bombayblood.org.

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