Nordrhein-Westfalen pocht auf Eigenständigkeit von Evonik

Foto: via dts Nachrichtenagentur
Die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen pocht auf eine Eigenständigkeit des Chemiekonzerns Evonik. „Evonik ist ein wichtiger und guter Arbeitgeber für mehr als 11.000 Beschäftigte in unserem Land. Die Arbeitsplätze und die eigenständige Entwicklung des Unternehmens dürfen nicht infrage gestellt werden“, sagte eine Sprecherin der Staatskanzlei der „Rheinischen Post“.
Das Unternehmen sei ein „wesentlicher Bestandteil der industriellen Basis“ und gehöre auch aufgrund seines“ vielfältigen gesellschaftlichen Engagements“ fest zu Nordrhein-Westfalen.
Zuvor hatte das Kuratorium der RAG-Stiftung das Übernahmeangebot von BASF für Evonik beraten. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) ist Mitglied des Kuratoriums. Zu den Inhalten der Sitzung wollte seine Sprecherin sich nicht äußern. „Bei Einzelheiten und Hintergründen zu den Geschäften der RAG-Stiftung handelt es sich um Geschäftsgeheimnisse der Stiftung. Auch die Arbeit der Stiftungsgremien unterliegt der Vertraulichkeit“, so die Sprecherin der Staatskanzlei.
Die RAG-Stiftung hält 43 Prozent der Evonik-Aktien. BASF will Evonik übernehmen.
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