Dax erreicht neues Rekordhoch – Autoaktien gefragt

Foto: via dts Nachrichtenagentur
Zum Wochenausklang hat der Dax zugelegt. Der Index wurde zum Xetra-Handelsschluss mit 26.570 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start hielt der Dax zunächst sein Niveau, bevor er am Nachmittag deutlich zulegte und um 16.57 Uhr ein neues Rekordhoch von rund 26.619 Punkten erreichte.
„Die USA und der Iran verhandeln zwar wieder, aber die Lage bleibt äußerst fragil“, kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets. „Auch das wieder von US-Präsident Trump auf die Agenda gehobene Strafzollthema könnte sich nach Kanada und China auch wieder in Richtung Europa entwickeln und für lange Gesichter in Brüssel und Berlin und an den Börsenplätzen sorgen.“
Die kommende Handelswoche werde insgesamt ruhiger, aber nicht unspannend, erklärte der Analyst. „Gerade mit Blick auf die anstehenden Notenbanksitzungen im September rücken Makrodaten wie der offizielle Arbeitsmarktbericht am Freitag wieder stärker in den Vordergrund.“
Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von BMW, Volkswagen und Mercedes-Benz an der Spitze der Kursliste. Das Schlusslicht bildeten die Papiere von Fresenius, FMC und Rheinmetall.
Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im Oktober kostete 67 Euro und damit zwei Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund 11 bis 14 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Der Ölpreis sank ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 89,45 US-Dollar, das waren 25 Cent oder 0,3 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag schwächer: Ein Euro kostete 1,1604 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8618 Euro zu haben.
Kultur„50 Sommer Wir“ endet mit Musical und Oper
NachrichtenIMK rät zu Förderrichtlinie statt Bundeswohnungsbaugesellschaft
NachrichtenSturzflut in Nepal: Bündnis stellt 100.000 Euro bereit
NachrichtenKoalition will E-Auto-Prämie an EU-Kriterien ausrichten
NachrichtenHandwerksverband drängt auf Senkung der Lohnnebenkosten
NachrichtenMontez erobert Spitze der Album-Charts
