Schaufenster

Was ist bei Diabetes wichtig?

Diabetes Stechhilfe

Foto: twenty20photos

Anzeige Als Basis einer Therapie bei Diabetes dient eine gute Blutzucker-Einstellung. Das regelmäßige Messen des Blutzuckers hilft, dass man sowohl zu tiefe als auch zu hohe Werte vermeiden kann. Auch kann es dazu beitragen, eventuell auftretende Folgeerkrankungen zu vermeiden.

Doch was ist eigentlich der Blutzucker?

Im Zusammenhang mit Diabetes ist recht häufig die Sprache vom Blutzucker. Dabei wissen die wenigsten Menschen, worum es sich hierbei überhaupt handelt. Als sogenannter Blutzucker wird der Anteil von Glukose im Blut bezeichnet. Glukose ist den meisten Menschen unter dem Begriff „Traubenzucker“ geläufig. Für den Körper ist Traubenzucker wichtig, da die Körperzellen hieraus ihre Energie gewinnen. Glukose gelangt über die Darmwand sehr schnell ins Blut. Damit die Glukose von dort aus auch in die Körperzellen geschleust werden kann, dafür ist das Hormon Insulin verantwortlich. Lediglich die roten Blutkörperchen und die Nervenzellen können Glukose ohne Hilfe von Insulin aufnehmen.

In der Regel wird das Insulin bedarfsgerecht vom Körper produziert. Anders sieht dies jedoch aus, wenn jemand an Diabetes erkrankt. Beim Diabetes Ty 1 sieht es so aus, dass die Bauchspeicheldrüse kaum oder gar kein Insulin produziert. Beim Diabetes Typ 2 hingegen liegt eine Insulinresistenz vor. Das bedeutet, dass die Körperzellen schlechter als normal auf das Insulin ansprechen. Um dies zu beheben, produziert die Bauchspeicheldrüse immer mehr Insulin. Es kommt zur Erschöpfung der Bauchspeicheldrüse, was dazu führt, dass der Insulinspiegel sinkt und der Blutzuckerspiegel steigt.

Messgeräte machen die Kontrolle des Blutzuckers einfach

Heute ist das Kontrollieren des Blutzuckers einfach geworden. Möglich machen dies moderne Blutzuckermessgeräte sowie Stechhilfen. Die Wahl des jeweiligen Messgerätes hängt von den eigenen Bedürfnissen ab. Die Auswahl am Markt ist mittlerweile enorm, sodass es durchaus Sinn machen kann, dass man sich entsprechend beraten lässt.

So sind die meisten Blutzuckermessgeräte heute in der Lage, mehrere Daten zu speichern. Außerdem lassen sich die gewonnenen Daten via USB oder Bluetooth oftmals ganz einfach an das Smartphone weiterleiten.

Wer als Betroffener kein Insulin spritzen muss, der ist meist in der misslichen Lage, dass das gewünschte Messgerät selbst gezahlt muss. Gerade in diesem Fall kann eine umfassende Beratung insbesondere im Hinblick auf die Zusatzfunktionen eines Gerätes Sinn machen.

Vorheriger Artikel

Braun-Vorstoß zu Nicht-Geimpften stößt auf Kritik

Nächster Artikel

Bayerns Gesundheitsminister wirbt für "Impf-Sommer"