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Häusliche Pflege: Diese Vorteile bietet die Pflege zu Hause

Foto: bialasiewicz

Anzeige Viele betagte Menschen wünschen es sich, auch in hohem Alter noch in ihrem eigenen Zuhause wohnen zu können – selbst bei eventueller Pflegebedürftigkeit. Demnach versuchen viele Angehörige, ihnen diesen Wunsch zu erfüllen. Welche Vorteile die häusliche Pflege bietet und wie man sie am besten meistert, zeigt dieser Artikel.

Vorteile der häuslichen Pflege

Ein großer Vorteil der häuslichen Pflege ist, dass auf den Wunsch der pflegebedürftigen Person eingegangen wird, weiterhin zu Hause wohnen zu können. Viele ältere Menschen haben eine große Angst davor, in ein Pflegeheim umzuziehen, da dort alles ungewohnt ist und sie unter fremden Menschen leben müssen.
Außerdem hat die häusliche Pflege einen positiven Einfluss auf die mentale Gesundheit der betagten Person. Daher empfehlen viele, vor allem bei Demenz eine häusliche Pflege möglich zu machen. Durch die gewohnte Umgebung können sich ältere Menschen viel länger selbst zurechtfinden und sind selbst bei Demenz nicht in einem so hohen Maß verwirrt wie bei einer Unterbringung im Pflegeheim. Während das alte Regal, dass die Person bereits seit Jahrzehnten besitzt, an der Wand steht und Einladungskarten und Fotos am Kühlschrank hängen, kann sie sich länger an ihre Freunde und Familienmitglieder erinnern.
Darüber hinaus ist häusliche Pflege wesentlich günstiger als ein Zimmer in einem Pflegeheim. Zwar wird auch hier Pflegepersonal notwendig, doch meist wechseln sich Angehörige mit dem Pflegedienst ab, sodass man sich den Aufwand aufteilt. Als finanzielle Unterstützung dient das Pflegegeld, welches sowohl für den Pflegedienst als auch für Medikamente und andere zur Pflege notwendigen Materialien aufgewendet wird.

Sichere Gestaltung der Wohnung bei häuslicher Pflege

Ein Gedanke, der viele zögern lässt, ob häusliche Pflege wirklich die beste Wahl für ihren Angehörigen ist, ist, ob die Wohnung auch sicher genug ist. Vor allem bei pflegebedürftigen Personen kann ein Sturz sehr gefährlich sein. Um die Sturzgefahr zu minimieren, kann man die Wohnung jedoch einfach sicherer gestalten. Es können Rampen gebaut oder Treppenlifte installiert werden. Wer sich fragt, wer die Kosten dafür trägt, kann beruhigt werden: Die Pflegekasse steuert durchaus ihren Teil dazu bei, dass die finanzielle Belastung nicht allzu hoch ausfällt. Außerdem macht ein Notruf-Knopf Sinn. Sollte es in einem unbeobachteten Moment zu einem Sturz kommen, drückt die pflegebedürftige Person den Knopf und schon ist Hilfe nah.

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